Barbara Schöneberger muss nach dem ESC-Vorentscheid einiges an Kritik einstecken

Nach ESC-Vorentscheid: Barbara Schöneberger in der Kritik

14.03.2014 > 00:00

© Uta Konopka/WENN.com

Beim Vorentscheid zum "Eurovision Song Contest" gab es gestern eine riesige Überraschung. Die haushoch favorisierte Band "Unheilig" musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Gewonnen haben stattdessen die drei Mädels von "Elaiza", die Deutschland nun mit ihrem Song "Is it right" in Kopenhagen vertreten werden.

Fast untergegangen wäre bei der ganzen Euphorie, dass Moderatorin Barbara Schöneberger (40) anscheinend nicht ihren besten Tag hatte und sich den ein oder anderen Ausrutscher leistete. Aber eben nur fast. Denn dank Twitter und Co. werden nun alle Versprecher und misslungenen Witze, mit denen Schöneberger ihre Moderation garnierte, von der Netzgemeinde diskutiert.

Einer der größten Kritikpunkte: Schönebergers anfängliche Anspielung auf Uli Hoeneß. Sie befand, dass dieser doch eigentlich auch auftreten könne, wo er doch schon in Sing-Sing sei (Anspielung auf ein amerikanisches Hochsicherheitsgefängnis) und erntete schon vom Live-Publikum nicht mehr als ein peinlich berührtes Schweigen. Nicht besser wurde das Ganze durch die Tatsache, dass die Moderatorin sich auch noch verhaspelte und von "Uli Hoenig" sprach. Kein Wunder also, dass auf Twitter prompt Kommentare wie "Ich fordere drei Jahre und sechs Monate Haft für misslungene Hoeneß-Witze" folgten.

Doch bei aller Kritik gibt es auch Stimmen, die die eigentlich so beliebte 40-Jährig in Schutz nehmen und der Meinung sind, sie habe gewohnt witzig und charmant durch den Abend geführt. Zumindest diese hartnäckigen Fans dürfte es freuen, dass Schöneberger am 10. Mai auch die traditionelle ESC-Übertragung von der Reeperbahn moderieren wird - und alle anderen können sich ja schon mal auf einen aktiven Twitter-Abend einstellen.

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