Nadine Angerer liebte Pizza und Partys.

Nadine Angerer: Vom Sorgenkind zur Nationalheldin

29.07.2013 > 00:00

© Andreas Rentz / GettyImages

Am Wochenende wurde eine neue Nationalheldin gekürt: Nadine Angerer führte ihre Mannschaft bei der Frauen-Fußball-Europameisterschaft zum Sieg. Die Torhüterin schaffte das Unglaubliche und hielt zwei Elfmeter. Deutschland gewann 1:0 und Nadine Angerer wurde zur Heldin von Stockholm.

Dabei war Nadine Angerer, die bisher beim 1. FFC Frankfurt spielte, nicht immer so fit: Früher hatte sie nach eigenen Angaben keine Lust auf starre Zeit- und Trainingspläne. Wenn sie nicht wollte, dann wollte sie eben nicht. Nadine Angerer habe viel gefeiert und demensprechend oft verschlafen - auch Lehrgänge. Vor dem Fußballspielen aß Nadine Angerer auch gerne mal eine Pizza. Das ist weder gesund noch gut für die Leistung...

Doch dann kam eine Frau, die es mit Nadine Angerer und ihrer Attitüde aufnahm: Tina Theune. Die Bundestrainierin schaffte es, Nadine Angerers Verhalten völlig umzukehren. Sie begann, ordentlich zu trainieren, auf ihre Ernährung zu achten und verpasste kein Training mehr.

So wurde Nadine Angerer zu einer Fußballerin der Weltklasse.

Über ihr Privatleben hält sich Nadine Angerer in der Öffentlichkeit sehr zurück - allerdings lebt sie offen ihre Bisexualität. In einem Interview erklärte sie: "Ich möchte mich eben nicht festlegen. Es gibt nette Frauen und nette Männer."

Derzeit soll Nadine Angerer single sein - bestätigt ist das nicht. Jedenfalls wird Nadine Angerer bald wohl jede Menge neue Leute kennenlernen. Denn in der nächsten Saison wird sie das Land wechseln und bald in der Fußballmannschaft der Brisbane Roars in Australien spielen.

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