Ein unendlich dumme Idee kostete ihn das Leben

Nazario Conchuza Gonzalez: 17 Jähriger starb beim Versuch sich die Hoden zu vergolden

07.07.2015 > 00:00

© LAPD

Bei so manchem tragischen Todesfall mag man mit dem Kopf schütteln, weil es so leicht hätte vermieden werden können. Zu häufig kosten Dummheit und irrsinnige Ideen Menschenleben.

So starb in Los Angeles auch das 17-jährige Gangmitglied Nazario Conchuza Gonzalez eines absurden Todes wie örtliche Medien berichten. Sein Spitzname war "Pelotas de oro", was "Hoden aus Gold" bedeutet.

Damit er seinem Namen auch gerecht wird, wollte er seine Kronjuwelen tatsächlich vergolden. Genauer gesagt versuchte er es mit goldenem Autolack. Er stahl den Lack und eine bleihaltige Grundierung und das Unglück nahm seinen Lauf. Er besprühte seine Hoden und vergiftete sich damit tödlich.

Was in "Austin Powers 3 - Goldständer" noch ein Gag in Anlehnung an "James Bond - Goldfinger" war, wurde für den 17-Jährigen tödlicher Ernst. Und nicht nur für ihn. Alleine in diesem Jahr sei er schon der dritte Fall in Los Angeles. Angeblich sei dieser verrückte Trend auf alte Maya Rituale zurückzuführen, in denen die Genitalien ähnlich bemalt werden. Wobei die Maya sicherlich keine Autolacke dafür verwendeten.

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