Obama hat kein Verständnis

NBA Rassismus-Skandal: Stars gehen auf die Barrikaden

27.04.2014 > 00:00

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Bei diesen Äußerungen kann sich selbst Präsident Obama nicht mehr zurückhalten.

Zurzeit spielt sich in den USA ein Rassismus-Skandal ab, der Donald Sterling betrifft. Dieser ist der Besitzer der "Los Angeles Clippers", einer Basketballmannschaft der NBA-Profiliga.

Das Internetportal "TMZ" veröffentlichte eine Tonaufnahme, auf welcher Sterling mit seiner mexikanischen Freundin Stiviano diskutiert und ihr Verhalten scharf kritisiert.

"Es nervt mich sehr, dass du dich mit Schwarzen solidarisierst. Muss das sein?", so der 80-Jährige. "Du kannst mit ihnen schlafen. Das einzige, worum ich dich bitte, ist, sie nicht mit zu meinen Spielen mitzubringen. Und zeig dich nicht mit ihnen auf deinem Instagram Profil!"

Obwohl Sterling schon in der Vergangenheit mit rassistischen Äußerungen in Verbindung gebracht wurde, behauptet er, kein Rassist zu sein.

Für so ein Verhalten hat Barack Obama kein Verständnis. "Wenn ignorante Menschen ihre Ignoranz zur Schau stellen wollen, musst du nichts machen, außer sie reden zu lassen." Auf seiner Asien-Reise bezeichnete er die diskriminierenden Aussagen außerdem als "rassistisch" und "äußerst beleidigend".

Und auch Stars wie Snoop Dogg fühlen sich von den Äußerungen angegriffen. "Du rassistisches Stück Sch***e", so die wütende Reaktion des Rappers.

Wäre Lil Wayne ein Spieler der "Los Angeles Clippers", würde er sofort kündigen.

Auch LeBron James, Superstar der Miami Heat, fand nur entsetzte Worte: "In unserer Liga ist kein Platz für Donald Sterling. Ich kann mir nicht vorstellen, was in seinem Kopf vorgeht."

Die NBA will dem Fall nun so schnell wie möglich auf den Grund gehen.

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