Nicole Kidman hat für "Grace of Monaco" nicht viel Lob bekommen.

Nicole Kidman: Viel Kritik für "Grace of Monaco"

15.05.2014 > 00:00

© Getty Images

"Grace of Monaco" hatte beim Filmfestival von Cannes Premiere. Die, um die es darin geht, erschienen nicht. Die Fürstenfamilie von Monaco distanzierte sich von dem Spielfilm, in dem Nicole Kidman die Hauptrolle spielt.

Die Kinder von Grace Kelly, Fürst Albert II, Caroline von Hannover und Prinzessin Stéphanie von Monaco, möchten sich Nicole Kidman in der Rolle seiner Mutter nie ansehen. "Dieser Film hätte nie entstehen dürfen", so Stéphanie in der lokalen Zeitung. "Dieser Film rühmt weder Monaco noch meinen Vater, der ein großartiger Mann war."

Auch Caroline und Albert II finden nichts Gutes an "Grace of Monaco". Es sei eine "Verdrehung der Familiengeschichte zu rein kommerziellen Zwecken" und "aus der Luft gegriffen". "Die Fürstenfamilie will mit diesem Film, der nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat, in keinster Weise in Verbindung gebracht werden", stellt das Fürstenhaus klar.

Nicole Kidman schritt trotzdem gut gelaunt über den roten Teppich in Cannes und bezeichnete die Debatte als "peinlich". Dieses Wort benutzten auch einige Kritiker, nachdem sie den Film gesehen hatten. Er wurde förmlich zerrissen und sehr wenig Lob. Auch Nicole Kidman selbst musste viel einstecken, da sie hauptsächlich mit ihrem Botox-Gesicht auffiel.

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