Nora Tschirner empfindet weibliche Action-Helden oft als verkrampft.

Nora Tschirner: „Ich weiß nicht, ob ich für Action-Rollen gemacht bin."

23.01.2013 > 00:00

Nora Tschirner (31) leiht Lara Croft, der wohl bekanntesten Action-Game-Heldin aller Zeiten, im neuesten Teil der Videospiel-Serie die Stimme.

Im Interview sprach sie unter anderem darüber, wie sie die Figur "Lara Croft", die auf geteilte Meinungen trifft, empfindet.

"Sie ist in erster Linie eine Comic-Action-Heldin. Warum ich interessiert war, das hier zu sprechen, ist, dass diese Figur im Reboot ein Quäntchen Tiefe mehr hinzubekommt, die es bisher nicht so gab. Bisher wurde sie eher als diese Fighterin erzählt und jetzt lernt man ihre Geschichte kennen. Das macht es spannender", so Nora Tschirner.

Das bedeute aber nicht, dass das Spiel weniger actiongeladen sei. Man habe aber einen anderen Bezug dazu und komme der Figur dadurch viel näher.

Zudem habe Lara Croft jetzt nicht mehr die abstrusen Proportionen, die sie vor allem zum Beginn der Reihe hatte.

Nora Tschirner, die vorwiegend für romantische Komödien bekannt ist, würde auch eine Actionrolle nicht ablehnen. Allerdings gebe es da ein Hindernis.

"Aber da müsste ich trainieren. Wenn ich einen machen würde, dann wäre ich auch so, dass ich mich da eingroove und auch trainieren würde. Es geht ja auch darum, gelenkig zu sein. Und ich weiß echt nicht, ob ich dafür gemacht bin", erklärte die 31-Jährige.

Das Problem mit Frauen-Action-Rollen sei, dass diese leicht verkrampft wirken würden. Frauen werden immer so verkrampft geschrieben und die gehen dann zum Lachen in den Keller. Wobei die Männer-Action-Helden ja auch gerne mal lässig sind. Und lässige Frauen-Action-Helden findet man auch international nicht so oft", so Nora Tschirner.

Das komplette Interview mit Nora Tschirner seht Ihr hier.

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