Nora Tschirner schüttelt es, wenn sie an ihre Jugend denkt

Nora Tschirner: Peinliche Jugend

11.12.2014 > 00:00

© Getty Images

Nora Tschirner wurde 2007 in Til Schweigers Film "Keinohrhasen" bekannt. Nun hat die Schauspielerin pünktlich zur Weihnachtszeit eine neue Komödie am Start. In "Alles ist Liebe" spielt sie Kiki, die als Geschenk verkleidet, auf dem Weihnachtsmarkt für die entsprechende Stimmung sorgen soll.

Der Film wurde allerdings schon im Frühling diesen Jahres gedreht. Schafft man es da überhaupt in Weihnachtsstimmung zu kommen? Für die 34-Jährige war das gar kein Problem: "Wenn man so eine phänomenale Ausstattungs- und Kostümabteilung hat und einem die Schneemaschine um die Ohren bläst, kriegt man das ganz gut hin. Außerdem bin ich sehr empfänglich für Weihnachtsstimmung."

In der Weihnachtskomödie trifft Nora ihre Jugendliebe wieder. Die Beziehung scheiterte an einem Missverständnis. Nun nähern sich die beiden wieder an und können die Probleme aus der Welt schaffen.

Auch Nora kennt solche Situationen aus dem echten Leben. bunte.de erzählte sie von den peinlichen Beziehungs-Versuchen aus ihrer Jugend. "Da gab es klassischerweise diese fiesen Zettelchen, die ich zum Teil noch besitze. Man schämt sich wirklich fremd - und merkt dann, dass man sich eigentlich gar nicht fremdschämen kann, weil man sich für sich selbst schämen muss. Man möchte gerne gnädig zurückblicken, aber es schüttelt einen." lautet ihr Urteil über "diese so genannten Beziehungen", die oft auch aus Gruppenzwang entstanden seien.

Trotzdem bereut Nora nichts, was sie damals getan hat. "Sicher habe ich manches Mal zu schnell gedacht, mir zu schnell ein Urteil gebildet. Ich hänge aber wenig an der Vergangenheit, mich interessiert mehr die Chemie des Moments, die stimmt oder nicht ...", erzählte sie. Was für eine positive Einstellung.

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