Nora Tschirner zweifelt an der Emanzipation

Nora Tschirner zweifelt an der Emanzipation

13.03.2013 > 00:00

Nora Tschirner ist sich in Sachen Emanzipation nicht so sicher - sollte man sich hinterherpfeifen lassen, oder lieber nicht? Die Schauspielerin, die für ihren aktuellen Film "Liebe und andere Turbulenzen" zur Blondine wurde, verrät der Zeitschrift "OK!", dass ihr während der Dreharbeiten in Paris trotz blonder Mähne niemand hinterhergepfiffen hat. Wobei ihr das - ganz im Sinne der Emanzipation - eigentlich nichts ausmachen dürfte, so Tschirner, habe sie sich doch bei dem einen oder anderen Gedanken ertappt. "Ich hatte bei den Dreharbeiten in Paris meine blonde Phase und muss sagen, da sind sogar die Bauarbeiter abgehoben und nasehoch, da kriegst du keinen Pfiff. Immer denkt man: 'So ein Mist, kannst du es nicht mal sein lassen?' Und dann wieder: 'Sag mal, bin ich unsichtbar, oder was?'", gesteht sie scherzend und fügt lachend hinzu: "Das sagt viel über das Level der Emanzipation... vielleicht sind wir doch nicht so weit, wie wir denken. Vor allem, wenn wir denken: 'Pfeiff doch mal! Du bist zwar alt, dick und hässlich, aber pfeiff doch mal!'" Wie Tschirner der Publikation bei der Gelegenheit auch verraten hat, hat sie keine romantischen Vorstellungen, was das Heiraten betrifft. "Ich hatte nie diese kitschigen, amerikanisierten Ansichten - dafür bin ich zu sehr Ossi, das gab's bei uns nicht", beteuert sie. © WENN

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