Ein echtes Weichei: Weil Ben Affleck Angst hatte, sich bei einer Leiter-Szene zu verletzen, musste sie 13 Mal wiederholt werden

Oh Man(n)!

30.06.2009 > 00:00

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Warmduscher, Saunauntensitzer, Schattenparker! Auch die angeblich härtesten Typen von Hollywood haben ab und zu ihre schwachen Momente. Hier entlarven wir die größten Weicheier!

1.) Handtuchsoftie Josh Holloway:
Die ganze Welt kennt seinen Waschbrettbauch, den coolen Dreitagebart und das markante Modelgesicht. Was nur die wenigsten wissen: "Davidoff"-Mann Josh Holloway ist eigentlich eine ziemlich empfindliche Mimose. Ausgerechnet beim Shooting für die "Cool Water"-Kampagne machte sich das bemerkbar. Anstatt lässig seine Szenen zu drehen, bibberte "Lost"-Star Josh während des gesamten Drehs vor sich hin − dabei fand der nicht in der Nordsee, sondern auf Hawaii statt! Frösteln ist aber nicht Joshs einzige Schwäche. Der Schauspieler gibt offen zu, dass er ein Verkehrshindernis ist. "Ich fahre so langsam Auto, dass mir schon ständig alle halb auf der Stoßstange hängen."

2.) Drückeberger Ben Affleck:
Fliegende Fäuste, Kung-Fu-Tritte oder wüste Verfolgungsjagden − wenn es am Set brenzlig wird, ist einer nie zu sehen: Ben Affleck! Der Schauspieler überlässt es lieber seinen Kollegen vom Stunt-Team, sich blaue Flecken und andere Blessuren einzufangen. Schon die harmloseste Regie-Anweisung kann für Ben zur unlösbaren Herausforderung werden. So wie vor Kurzem beim Dreh seines Thrillers "Hollywoodland". Unglaublich, aber wahr: In einer Szene sollte er eine Leiter hochklettern, doch schon nach drei Schritten schwächelte er. "Pflaster, ich brauche dringend Pflaster! Die Sprossen sind so rauh!" Immerhin: Heulsuse Ben ist einsichtig: "Ich gebe zu, dass ich manchmal ein ziemlicher Waschlappen sein kann."

3.) Sylvester Stallone, der malende Muskelmann:
Hart, härter, Sylvester Stallone. Mit Action-Rollen als Boxer "Rocky Balboa" oder ballernder Krieger "John Rambo" machte sich der Kraftprotz einen Namen. Privat fährt der Schauspieler dagegen das totale Kontrastprogramm: "Ich bin ein Mensch, der gerne Mozart und Puccini hört. Ich liebe es, guten Rotwein zu trinken und mich über Kunst zu unterhalten", verrät er. Aber Sly konsumiert nicht nur gerne Kunst, er schwingt auch selbst den Pinsel. "Ich bin ein sensibler Autor, Schauspieler und Regisseur. Aber in meiner Freizeit male ich auch. Am liebsten Rosenstillleben und so etwas..."

4.) Antonio Banderas, der Film-Flenner:
Wer hätte das gedacht? Ausgerechnet Latino-Macho Antonio Banderas ("Zorro") ist ein totales Sensibelchen! "Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und weine oft bei Filmen, selbst bei den Allerdümmsten", gibt der Spanier zu. Kein Wunder, dass bei fast jedem Kinobesuch die Dämme brechen und Ehefrau Melanie Griffith die Taschentuchbox bereithält! Doch Antonios Tränen fließen nicht nur im Dunkeln. Bei der Premiere des Animationsfilms "Shrek 2" heulte der Schauspieler, der den gestiefelten Kater sychronisierte, in aller Öffentlichkeit. "Als der Kater im Film sagte: ,Ich muss weinen', da war es dann auch um mich geschehen", erinnert sich Antonio. Bei seiner Kollegin Cameron Diaz kann er mit seiner Gefühlsduselei aber nicht punkten. "Als zum Schluss das Licht anging, sagte Cameron zu mir: ,Du Weichei, wie kannst du jetzt nur weinen?'"

5.) Toiletten-Memme Enrique Iglesias:
Dixie-Klos? No way! "Ich kann nicht auf öffentlichen Toiletten pinkeln", gesteht Latino-Star Enrique Iglesias. Und auch sonst ist der Sänger eher verklemmt: "Ich fühle mich unwohl dabei, nackt herumzulaufen. Selbst wenn ich zu Hause Boxershorts trage, habe ich das Gefühl, damit meine Haushälterin zu belästigen." So viel Rücksicht hätte man ihm gar nicht zugetraut...

6.) Hunde-Schmuser Mickey Rourke:
"Meine Chihuahuas sind mein Ein und Alles. Mehr brauche ich nicht zum Glücklichsein", schwärmt Mickey Rourke ("The Wrestler"). Denn nur mithilfe der knuffigen Kläffer überstand der Schauspieler die finsteren Zeiten, in denen seine Karriere am Boden war und er nur noch mit Prügeleien, Drogen-Exzessen und verpfuschten Schönheits-OPs für Schlagzeilen sorgte. Auf Freunde konnte er sich nicht verlassen. "Die Hunde waren da, als niemand anderes da war", sagt Mickey.

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