Oliver Pocher versuchte sich in "Weihnachtskrieg" mal wieder als Schauspieler.

Oliver Pocher in "Weihnachtskrieg": Top oder Flop?

10.12.2013 > 00:00

© Sat.1 / Wolfgang Ennenbach

Oliver Pocher ist ja als Comedian ab und zu mal lustig - aber als Schauspieler? Sein "Schauspiel-Talent" hat der Freund von Sabine Lisicki nun versucht, in einer Weihnachtskomödie unter Beweis zu stellen.

Am Dienstagabend strahlte Sat.1 den Film "Weihnachtskrieg" aus. Darin spielte Oliver Pocher sogar die Hauptrolle. Er war ein KiTa-Leiter, der sich von zwei Familien beschenken ließ. Denn er gab vor, nur einen KiTa-Platz frei zu haben, den beide Elternpaare unbedingt wollten. Den Showdown gab es an Weihnachten. Zu Heiligabend sollte entschieden werden, welches Kind im neuen Jahr eine Betreuung bekommt.

Was nach harmlosem Klamauk klingt, ließ kaum eines der gängigen Quoten-Klischees aus. Babys kotzten und pupsten, ein Penner rauchte Zigarre und ließ den Weihnachtsbaum in Flammen aufgehen, eine Teenie-Schwangerschaft war mit dabei und natürlich fehlte auch der Sex nicht.

Ein besinnlicher Film mit Humor ist "Weihnachtskrieg" also nicht - und mittendrin in diesem Trubel war Oliver Pocher.

An ihm schieden sich, wie so oft, die Geister. Für die einen war er als Schauspieler genial, der Film super - für die anderen war er miserabel und der Film unterste Schublade.

"Der lustigste deutsche Film, den ich in den letzten Jahren gesehen habe!", fand ein Zuschauer. "Keiner hätte die Rolle besser spielen können als Oliver Pocher!", so ein Kommentar. "Oliver Pocher sollte öfters Filme drehen!"

Bloß nicht, war die Meinung anderer: "Oliver Pocher ist grottenschlecht und nicht lustig!"

Im Endeffekt dürfte es wohl relativ egal sein, ob der Film dem Publikum gefallen hat, oder man ihn nur angesehen hat, um mitreden zu können. Denn was zählt, ist die Einschalt-Quote. Und die dürfte, zumindest wenn man nach den Twitter-Kommentaren zum Film geht, nicht schlecht gewesen sein.

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