Wollte Oprah Winfrey die Tasche aus Krokodilleder kaufen?

Operah Winfrey zieht Zorn der Tierschützer auf sich

12.08.2013 > 00:00

© Rob Kim / Getty Images

Vergangene Woche prangerte Oprah Winfrey den angeblichen Rassismus in der Schweiz an. Oprah Winfrey erzählte, sie habe in einer Boutique eine Tasche nicht gezeigt bekommen, weil diese laut Verkäuferin zu teuer für sie wäre.

Womit Oprah Winfrey wohl nicht gerechnet hatte: Sie bekommt nun heftigen Gegenwind. Die Verkäuferin stritt alles ab und stellte den Vorfall ganz anders dar. Gegenüber der Zeitung Blick sagte sie, die Vorwürfe seien "absurd" und "unwahr".

Laut ihrer Aussage habe Oprah Winfrey gestutzt, als sie den Preis von 30.000 Euro hörte. Daraufhin habe die Verkäuferin der Talkmasterin angeboten, ihr ähnliche Modelle in anderem Material zu zeigen. Denn die Tasche, für die sich Oprah Winfrey interessierte, war deshalb so teuer, weil sie aus Krokodilleder war.

Und genau deshalb laufen nun auch die Tierschützer Sturm gegen Oprah Winfrey. Die Tierrechtsorganisation Peta war empört über das Verhalten von Oprah Winfrey, und auch Vier Pfoten zeigte sich bestürzt. Die Sprecherin der Organisation, Chantal Häberling, sagte gegenüber 20min.ch: "Wir wissen nicht, ob Frau Winfrey die Tasche tatsächlich kaufen wollte. Aber als Tierschützerin sollte man eigentlich wissen, dass die Krokodile für solche Handtaschen leiden müssen!"

Immerhin gibt sich Oprah Winfrey immer als große Tierschützerin aus. Sie machte schon öfters darauf aufmerksam, dass Tiere für bestimmte Produkte misshandelt werden, und setzt sich gegen das Tragen von Pelz ein.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche der Aussagen von Oprah Winfrey glaubwürdig sind und welche nicht.

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