Jörg Pilawa übt sich beim "Quizduell" in Selbstironie

Pannenshow Quizduell: Pilawa setzt auf Selbstironie

15.05.2014 > 00:00

© Getty Images/Facebook

Es gibt wohl kaum ein TV-Format, das in diesem Frühling gespannter erwartet wurde, als die neue ARD-Rateshow "Quizduell". Immerhin handelte es sich bei dem der Sendung zugrundeliegenden "App goes TV"-Konzept doch um eine Idee, die es im deutschen Fernsehen so noch nicht gegeben hat.

Aber so innovativ der Ansatz auch sein mag momentan hapert es noch ganz erheblich an der Umsetzung. Schon die erste "Quizduell"-Sendung am Montag entpuppte sich als Mega-Pannenshow. Da Hacker die dafür benötigten Server zum Zusammenbrechen gebracht hatten, konnten App-User Zuhause nicht wie geplant am Quiz teilnehmen

Inzwischen ist bereits die dritte Folge der Rateshow gelaufen - und Besserung scheint noch keine in Sicht zu sein. Moderator Jörg Pilawa gestand in der heutigen Sendung sogar ein, dass die anhaltenden Probleme nicht nur mit dreisten Hackern zu erklären sein: "Zwar gab es auch Hackerangriffe, aber wir haben auch einen Fehler gemacht. Wir wollten einfach zu viel. Wir wollten wissen: Sind die Leute in Sachsen schlauer, Frauen cleverer als Männer, wissen die Alten mehr als die Jungen...Mit diesen Verknüpfungen haben wir den Computer plattgemacht.".

Doch statt angesichts der problematischen Lage zu verzweifeln, setzte der Moderator dann lieber auf Selbstironie. Er trug nicht nur ein T-Shirt mit dem bezeichnenden Schriftzug APPlaus, sondern machte auch einen auf Markus Lanz. "Ich wette, dass die ARD eine App-fähige Version des ,Quizduells` auf die Beine stellt", so Pilawa. Sein Wetteinsatz? Eine Gastrolle bei der momentan pausierenden "Verbotenen Liebe".

Man darf gespannt sein, ob es am Ende wirklich so weit kommt...

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