Paul McCartney: Froh über bestehende Trennung der Beatles

Paul McCartney: Froh über bestehende Trennung der Beatles

16.02.2012 > 00:00

Paul McCartney ist erleichtert, dass die in den Siebzigern geplante Wiedervereinigung der Beatles nie umgesetzt wurde. In einem aktuellen Interview mit der Zeitschrift "Rolling Stone" bestätigte der Musiker, dass es öfter Überlegungen gab, die Band wieder zu vereinen, nachdem sie sich 1970 getrennt hatte. Aber die Pläne nahmen nie Form an, weil "nicht genug Leidenschaft hinter der Idee" steckte. Und jetzt gab er zu, dass er mit dieser Entwicklung auch ganz glücklich ist. "Es hätte alles kaputtmachen können, was die Beatles waren. Die Fans wären am Ende womöglich enttäuscht gewesen. Die Vorschläge zur Wiedervereinigung waren auch nicht sonderlich überzeugend. Sie waren zwar zu dem Zeitpunkt ganz schön, aber einer von uns hatte immer keine Lust. Und das reichte schon aus, weil wir eine vollkommene Demokratie waren." Die einzelnen Mitglieder der Band haben über die Jahre allerdings hin und wieder gemeinsame Projekte auf die Beine gestellt. Am bekanntesten ist wohl die Zusammenarbeit der Songschreiber McCartney und John Lennon an der "Toot & Snore"-Studioaufnahme im Jahr 1974, an der auch Stevie Wonder und Harry Nillson beteiligt waren. McCartney erinnert sich: "Wir waren high. Ich glaube, in diesem Raum war niemand, der nicht auf Drogen war. Aus irgendeinem furchtbaren Grund kam ich auf die Idee, mich an das Schlagzeug zu setzen. Es war einfach eine Party. Es unorganisiert zu nennen, wäre eine komplette Untertreibung. Vielleicht habe ich ein paar Versuche unternommen, die Ordnung wiederherzustellen... aber ich kann mich nicht erinnern." © WENN

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