Von wegen "Eaten Alive"...

Paul Rosolie: Doch nicht "Eaten Alive"

08.12.2014 > 00:00

© Discovery Channel / DMAX

Die Ansage, dass sie ein Mann bei lebendigem Leibe von einer Schlange herunterschlucken lassen wollte, sorgte für große Aufregung in den Medien und bei Tierschutzvereinen wie PETA und Co.

Paul Rosolie, der lebendige Schlangenhappen, wollte damit auf die Gefährdung des Lebensraums der Anakonda aufmerksam machen. Immerhin das ist ihm gelungen.

Denn Rosolie tat weder den Tierschützern den Gefallen sich zu einem medienwirksamen Hassobjekt zu machen, noch lieferte er den Sensationslüsternen die drastischen Bilder, von denen er sprach.

Gefühlt 90 Minuten der Doku "Eaten Alive" jagte man einer Anakonda nach, die aber immer wieder entwischte und offenbar keinen Appetit auf Menschen hatte. Also musste eine etwas kleinere Ersatzschlange ran.

Immerhin machte die zumindest Anstalten sich den Dokufilmer einzuverleiben. Als sie den Helm immerhin schon im Maul hatte, fing sie jedoch an Rosolie zu quetschen. Immerhin ist eine Anakonda eine Würgeschlange, die ihre Opfer gerne bewegungsunfähig quetscht, bevor sie sie frisst. Das sollte Paul Rosolie eigentlich wissen. Trotzdem legte er - hoppla! - vor dem irren Stunt den Schutzpanzer seiner Unterarme ab.

Da ihm seine Arme lieb und teuer sind und er keinen Wert drauf legt, diese zu Brei quetschen zu lassen, wurde hier abgebrochen.

Lebendig verspeist wurde niemand. Nun müssen die Macher den Hohn der Netzgemeinde über sich ergehen lassen. Aber immerhin, da ist man sich einig, wurde der Schlange die Tortur erspart. Insofern ist es also nicht der schlechteste Ausgang der Geschichte.

Wer das ganze sehen möchte, kann es am 13. Dezember um 20:15 Uhr auf DMAX anschauen.

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