Paul Walker: So lief der Unfall ab

Paul Walker: Die ganze Wahrheit über den Horror-Unfall

04.12.2013 > 00:00

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Es gibt viele Spekulationen und Halbwahrheiten rund um den Horror-Unfall von Paul Walker († 40) und Roger Rodas († 38).

Niemand weiß bisher, was wirklich passiert ist und die ganze Wahrheit nehmen Paul und Roger bestimmt mit ins Grab.

Doch viele Details stellen sich nach und nach als falsch heraus.

Wie zum Beispiel die von vielen angenommene Behauptung, Paul Walkers Tochter Meadow sei am Unfallort gewesen.

Die Wahrheit:
"Es ist bedauerlich, dass Behauptungen gegenüber der Medien gemacht werden, dass Pauls Tochter Meadow am Samstag bei dem Event war, als der Unfall passierte. Wir wollen klarstellen, dass Paul alleine unterwegs zu der Veranstaltung war. Meadow war nicht bei dem Charity Event am Samstag und hat den Unfall glücklicherweise nicht gesehen. Alle Behauptungen, die anders lauten, sind falsch", heißt es auf Paul Walkers offizieller Facebookseite. Alle Profile, die von Meadow Walker im Netz zu finden sind, erwiesen sich als Fake, heißt es weiter.

Einige glaubten, Roger Rodas fuhr mit 300 km/h gegen einen Baum.

Die Wahrheit:
Der Unfallwagen war mit 162 km/h unterwegs. Erlaubt waren 70 km/h. Das berichtet "RadarOnline".

Seit gestern behaupten zudem einige Medien, dass Paul Walkers Ex-Freundin gesagt hätte, er habe die Droge Speed vor der Fahrt genommen.

Die Wahrheit:
Es handelt sich hierbei um einen einfachen Übersetzungsfehler. "I'm sure a bit of speed was involved", heißt es von ihr. Davor spricht sie aber ausschließlich positiv von ihm und philosophiert über schnelle Autos. Hier bei handelt es sich also nicht um die Droge, sondern nur um Geschwindigkeit.

Fand ein illegales Autorennen statt?

Die Wahrheit:
Die Polizei konnte diese Behauptung nicht bestätigen. Es war eine Testfahrt.

Denn ein Mitarbeiter von Rodas' Tuning-Werkstatt in Santa Clarita konnte den Porsche nicht in die Garage fahren, weil es Motorprobleme gab. Roger wollte daraufhin eine Testfahrt machen, um das zu kontrollieren - Paul Walker stieg spontan zu im ins Auto.

Welche Problem das Auto wirklich hatte, muss noch geklärt werden. Die Polizei schließt unterdessen eine defekte Lenkung nicht mehr aus, da das Hydrauliköl ausgetreten war.

Und immer mehr Einzelheiten kommen ans Tageslicht. "Etwa zehn Sekunden nach dem Crash gab es eine Stichflamme, wie ein aufgetauchtes Video zeigt. Die beiden Männer hatten keine Chance auszusteigen, falls sie den Aufprall überstanden haben sollten", so Maschinenbauingenieur Michael Weber gegenüber "SpOn".

Am 3. Dezember hat die Autopsie der Leichen begonnen. Das berichtet "tmz".

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