Die Autopsie ist durch

Paul Walker: Eigentlich wollte er "Fast and Furious" verlassen

08.04.2015 > 00:00

© Getty Images

Die Geschichte um "Fast and Furious 7" ist dramatisch und mit dem plötzlichen Tod von Paul Walker, war der Film für alle Beteiligten eine schwere Prüfung.

Mit dem Film erhalten sie nicht nur das Andenken an Paul Walker aufrecht, sondern landen auch einen unglaublichen Erfolg an den Kinokassen. Prognosen zufolge könnte er auch in die Liga von Avatar, Avengers und Titanic hervordringen und Gesamteinnahmen von einer Milliarde Dollar erwirtschaften.

Beinahe wäre es nie so weit gekommen und damit ist nicht der tragische Todesfall gemeint. Wie die LA Times nun berichtet, wollte Paul Walker eigentlich schon nach dem dritten Teil "Fast and Furious" aufhören.

"Ich dachte, das Haltbarkeitsdatum wäre abgelaufen. Sie sprachen über meine Beteiligung am vierten Teil und ich meinte nur: 'Wollt ihr mich auf die Schippe nehmen? Ernsthaft?' Offensichtlich haben wir den ersten Teil mit Blick auf die Popkultur und eine junge Zielgruppe gemacht. Aber Trends verändern sich über Nacht, genauso wie das Publikum. Neun Jahre später fragte ich mich echt, ob es überhaupt noch ein Publikum für uns geben würde", sagte Paul selbst seinerzeit in einem Interview.

Es brauchte die Überredungskraft, des damals schon engen Freundes Vin Diesel. Für Paul, der schon in "The Fast and the Furious: Tokyo Drift" nicht mehr dabei war, galt das Projekt als abgeschlossen. Am Ende schaffte es Diesel doch, ihn wieder zurück ins Boot zu holen, und dass für weitere vier Teile.

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