Peaches Geldof kämpfte seit Jahren gegen die Heroin-Sucht.

Peaches Geldof starb mit Drogen-Cocktail im Blut

24.07.2014 > 00:00

© Getty Images

Vor dreieinhalb Monaten starb Peaches Geldof an einer Überdosis Heroin. Die Gewissheit darüber hat nun das gerichtsmedizinische Gutachten gebracht. Neben Heroin waren Spuren von Methadon, Codein und Morphium in ihrem Blut.

Auch Thomas Cohen wusste von der Sucht seiner Frau, wie er vor dem Untersuchungsausschuss zugab. Er hatte sie dabei ertappt, wie sie versuchte, Drogen die Toilette hinunterzuspülen.

Im November 2013 hatte Peaches Geldof den Kampf gegen die Sucht gewonnen aber nur kurz. Drei Monate später hing sie wieder an der Nadel.

Das wurde ihr zum Verhängnis. Laut der Untersuchung war ihr Körper nicht mehr an den Reinheitsgrad des Heroins gewöhnt, das sie zu Hause hatte. Insgesamt sollen Drogen im Wert von rund 700 Euro im Haus des Models gefunden worden sein.

Rund 80 Nadeln hat die Polizei nach ihrem Tod außerdem gefunden, dazu zahlreiche angebrannte Löffel. An ihren Armen waren mehrere frische Einstichlöcher.

Seit ihrer Jugend habe Peaches Geldof gegen die Heroin-Sucht gekämpft, an der auch ihre Mutter Paula Yates starb. Während ihrer beiden Schwangerschaften habe sie die Ersatzdroge Methadon genommen, von dem Babys meist schwere Entzugserscheinungen bekommen.

Als sich Peaches Geldof den letzten Schuss setzte, war sie mit ihrem Sohn Phaedra alleine zu Hause. Er habe sich in einem anderen Raum befunden und nicht mitbekommen, wie seine Mutter starb.

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