Dealer sagt: "Philip Seymour Hoffman war ein Hardcore-Süchtiger!"

Philip Seymour Hoffman: Zehn Päckchen Heroin am Tag

10.02.2014 > 00:00

© Getty Images

Das Drama um Philip Seymour Hoffman ist um ein Kapitel reicher. Die Polizei hat drei Drogendealer festgenommen, von denen einer ein Interview gegeben hat. Darin packt er über Philip Seymour Hoffman und seine Drogensucht aus.

Robert Vineberg ist Jazzmusiker und soll nicht nur der Dealer, sondern auch ein Freund von Philip Seymour Hoffman gewesen, wie die New York Post berichtet. Er behauptet: Der "Tribute von Panem"-Schauspieler spritzte sich zehn Mal am Tag Heroin. "Er hat Nadeln benutzt. Er war ein Hardcore-Süchtiger", so Robert Vineberg.

Er selbst ist ebenfalls ein Junkie gewesen, hat einen Entzug gemacht - so wie Philip Seymour Hoffman. Die beiden hätten bis im Dezember per SMS Kontakt gehabt. Das letzte Mal gesehen hätten sich die beiden im Oktober.

Im Dezember dann habe Philip Seymour Hoffman Robert Vineberg angerufen und ihm gesagt, er sei clean. Zuvor war der Schauspieler 28 Tage in der Reha, bevor die Dreharbeiten zu "Die Tribute von Panem" starteten. Sie hätten sich gegenseitig dabei unterstützt, clean zu bleiben.

Der mutmaßliche Dealer macht sich nun schwere Vorwürfe: "Er war mein Freund! Ich hätte ihn retten können. Hätte ich gewusst, dass er in der Stadt ist, hätte ich gesagt: 'Hey, lass uns ein AA-Meeting machen.' Wenn ich bei ihm gewesen wäre, wäre das nicht passiert. Nicht unter meinem Schutz."

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