Heute Abend veröffentlicht er den Song

Pietro Lombardi rechnet mit Rechtschreib-Klugscheißern ab

30.07.2015 > 00:00

© facebook.com/PietroLombardiOfficial

Dass Pietro Lombardi nicht gerade die Rechtschreibung eines Germanistik-Professors hat, fällt schon das eine oder andere Mal auf.

Groß- und Kleinschreibung konnten sich in sozialen Medien ohnehin selten durchsetzen, doch auch sonst kann Pietro wohl ganz froh sein, keine Diktate mehr schreiben zu müssen.

Das weiß er aber auch selbst, wie er in einem kleinen Clip auf seiner Facebookseite klarstellt.

"Hallo liebe Facebookfreunde", beginnt Pietro in ungewöhnlich klarem Hochdeutsch. "Auch, wenn meine Rechtschreibung nicht so gut ist, kann ich mich gegenüber anderen Menschen sehr, sehr gut artikulieren."

Ganz ohne Pietros Slang und Genuschel, erkennt man seine Stimme kaum wieder. Und auch Vokabeln wie "artikulieren" erwartet man nicht unbedingt von ihm.

Die folgende Message geht dann an alle "Korinthenkacker", die sich regelmäßig über Pietros Rechtschreibung beschweren. "Ich wollte nie Deutschlehrer werden. Ich wollte auch nie Grammatikkontrolleur werden. Ich schreib, wie ich Lust und Laune hab", erklärt er.

Er nimmt seine wackelige Wortakrobatik mit Humor und bringt es auf den Punkt: Am Ende wissen wir ja doch, was er uns sagen will. Außerdem zeigt er ganz deutlich, dass er sich die gute Laune, die er hat seitdem sein Sohn Alessio endlich zu Hause ist, hat, sicher nicht von nörgelnden Rechtschreibexperten vermiesen lässt.

TAGS:
Lieblinge der Redaktion