Prinz Harry durfte Windeln wechseln - eine gute Übung für den zukünftigen Onkel.

Prinz Harry: Onkel-Training an Puppe

26.04.2013 > 00:00

© Chris Jackson / Getty Images

Prinz Harry ist wieder einmal auf einer Reise, auf der er sich für soziale Zwecke engagiert. Heute war er bei der Organisation "Headway" in Nottingham zu Gast. Das Zentrum führt zahlreiche Aktivitäten für Menschen mit Gehirnschäden durch, im Sozial-, Freizeit- und Bildungsbereich.

Diana, die Mutter von Prinz Harry, hatte "Headway" im Gründungsjahr 1996 sehr gefördert. Mit seinem Besuch zeigte Prinz Harry, dass er sich für die Projekte seiner Mutter interessiert und sie auch weiterhin unterstützen möchte. Der Party-Prinz wird also zunehmend zum edlen Ritter.

Doch bei seinem heutigen Besuch erwartete Prinz Harry eine Überraschung: Auf einmal drückte ihm Dominic Hurley, der selbst eine Hirnverletzung überlebt hat, eine Windel in die Hand! Das Team der Organisation legte daraufhin eine Puppe vor Harry auf den Tisch.

Und nun bekam der 28-Jährige eine knifflige Aufgabe gestellt. Nicht nur, dass er dem "Baby" die Windel wechseln sollte - das alleine ist ja für einen jungen Mann, der noch keinen Kinder hat, oftmals eine Herausforderung. Harry sollte das außerdem noch mit einer Hand machen! Diese zusätzliche Schwierigkeit gab es deshalb, um ihm zu vermitteln, wie es für viele der Betroffenen ist, alltägliche Aufgaben zu erledigen.

Wie es seine Art ist, war Prinz Harry dadurch allerdings nicht aus der Ruhe zu bringen. Er lachte, und souverän machte er sich an die Arbeit, und stellte sich dabei gar nicht so ungeschickt an. Nach einigen Minuten hatte er es tatsächlich fast geschafft. Die größte Herausforderung aber kam am Ende: Den Verschluss zuzumachen, schaffte er dann doch kaum. "So wird es meinem Bruder bald auch gehen", grinste der Prinz. Denn Prinz William und seine Frau Kate erwarten Mitte Juli ihr erstes Kind.

Das können sie dann auch mal getrost dem Onkel zum Babysitten überlassen. Geübt hat er jetzt schließlich schon, und beim echten Baby kann er ja beide Hände benutzen - dann kann ja nichts mehr schiefgehen. Fast.

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