Cindy aus Marzahn: Auch in der Sendung lässt sie der Vorfall nicht in Ruhe

Promi Big Brother: Katastrophales Unglück für Produktionschef

18.10.2013 > 00:00

© Sat. 1 / Paul Schirnhofer

Bei den Münchner Medientagen war "Promi Big Brother" ein heißes Thema. Es hagelte Kritik an dem Format und an dem Endemol-Chef Marcus Wolter.

Der konnte sich nicht einmal persönlich verteidigen. Obwohl Marcus Wolter eingeladen war und eigentlich an der Diskussion teilnehmen wollte, war er nicht anwesend. Nicht nur die Quoten von "Promi Big Brother" stürzten auf Marcus Wolter.

Am Abend zuvor bei einer Feier war ein Unglück passiert, wie DWDL.de berichtete. Einer der Feiernden fiel über eine Brüstung. Darunter stand Marcus Wolter, auf dem der Stürzende landete und der wohl damit zum Pechvogel der gesamten Medientage gekürt wurde.

Mitleidsbonus bekam Marcus Wolter von den Medienfachleuten keinen, im Gegenteil. Stattdessen wurde "Promi Big Brother" zerrissen. "Das war eines der am spektakulärsten gescheiterten Formate, die ich jemals gesehen habe", erklärte Moderator und Produzent Jan Böhmermann. "'Promi Big Brother' habe ich geschaut, weil ich sehen wollte, wie sich die Produktion lächerlich macht", stänkerte Jan Böhmermann weiter.

ZDF-Unterhaltungschef Oliver Fuchs hatte ebenfalls nur Kritik für "Promi Big Brother" und Marcus Wolter. Er gab zu bedenken, dass die erste Sendung gute Quoten hatte, die Zuschauer eigentlich interessiert gewesen wären.

Aber die schlechte Umsetzung habe die Zuschauer vergrault: "Die Leute haben abgeschaltet, aber sie haben es nicht übers Herz gebracht, weil es eine Katastrophe war", so Oliver Fuchs.

Zwei Katastrophen: Für Marcus Wolter waren die Münchner Medientage ziemlich schwarze Tage.

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