"Reality Queens auf Safari" endete als Quoten-Flop

Reality Queens: Das will doch keiner sehen!

23.08.2013 > 00:00

© ProSieben / Guido Ohlenbostel

Mieser geht immer! Das ist die Devise der Quoten, wenn es um Trash-TV geht. Nachdem die "Wild Girls" für RTL zum Quotenflop wurden, ereilt "Reality Queens auf Safari" auf ProSieben nun das gleiche Schicksal. Die erste Folge der "Reality Queens" hatte weniger Zuschauer als das Finale der "Wild Girls".

Bei "Wild Girls" schalteten zumindest zum Auftakt noch viele ein. Aber das Format enttäuschte, die Quote begann ihren Sinkflug. Es wurde geschoben und gedreht, aber es half alles nichts. Trotz Vorverlegung um eine Stunde, Ganz-Ausfall wegen Fußball und schließlich Doppelfolgen wollten die Zuschauer die "Wild Girls" einfach nicht sehen.

"Reality Queens auf Safari" ist das fast gleiche Format, nur auf ProSieben. Obwohl der Sender betonte, dass sich "Reality Queens" von den "Wild Girls" unterscheide und richtig spektakulär werden würde, hatte man genug von Z-Promis in der Wüste.

Die erste Folge von "Reality Queens auf Safari" interessierte sehr wenige, nur 1,15 Millionen Menschen sahen zu, wie die Kandidatinnen in Tansania ankamen, wie quotenmeter.com berichtet. Dagegen klingen sogar die mageren 1,79 Millionen, die zum Finale der "Wild Girls" einschalteten, geradezu viel.

Da nutzte es nichts, dass "Reality Queens" eigentlich das "Original" sein soll und "Wild Girls" nur der Abklatsch, der dummerweise vorher ausgestrahlt wurde.

Für ProSieben, der vom Donnerstagabend-Erfolg "Catch the Millionaire" quotenmäßig verwöhnt ist, sicher ein herber Schlag. Überraschend war das Desinteresse der Zuschauer aber für niemanden. XXL-Trash-TV ist einfach ein X zu viel.

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