Der Live-Auftritt der RHCP beim Super Bowl war ein Fake.

Red Hot Chili Pepers gestehen: Es war Playback

05.02.2014 > 00:00

© Getty Images

Was wäre der Super Bowl ohne einen Skandal... Dieses Jahr hat es allerdings einige Tage gebraucht, bis er offiziell wurde. Schon kurz nach dem Auftritt der Red Hot Chili Peppers wurde gemunkelt, ob da wirklich alles echt war.

Nun haben die Rocker gestanden: Ihre Performance war Playback. Bassist Flea hat das in einem offenen Brief bestätigt.

Er schiebt die Schuld dafür auf die Organisatoren: "Als wir von der NFL gefragt wurden, ob wir unseren Song 'Give It Away' beim Super Bowl performen würden, machten sie uns sofort klar, dass der Gesang zwar live sein dürfe, Bass, Schlagzeug und Gitarre aber aus der Konserve kommen müssen", so Flea.

Angeblich sei der Grund dafür die Unvorhersehbarkeit der Technik. Obwohl die RHCP meinten, sie würden niemals Playback singen, haben sie für dieses Event eine Ausnahme gemacht. "Wir waren sehr unschlüssig. Aber wir entschieden, dass es ein einmaliges und verrücktes Erlebnis ist und wir es einfach machen und Spaß haben sollten."

Spaß gemacht hat es sowohl der Band als auch den Fans. Obwohl die wohl irritiert waren, haben sie mitgerockt und waren begeistert von der Performance der Red Hot Chili Peppers.

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