Robert Redford verlangt Dialog über Gewalt in Filmen

Robert Redford verlangt Dialog über Gewalt in Filmen

18.01.2013 > 00:00

Robert Redford äußerte sich im Rahmen des Sundance Film Festivals 2013 zu der derzeitigen Debatte, ob Gewalt in Filmen zu Gewalt im wahren Leben führt - ein Dialog sei notwendig, so der Regisseur. Der Schauspieler und Regisseur setzte sich am ersten Tag des Sundance Film Festivals zu einer Diskussion über Gewalt in Filmen hin und befand, dass ein Dialog über das Problem unvermeidlich sei: "Ich glaube es ist nicht nur angebracht, sondern längst Zeit, dass wir einen Dialog über Gewalt in Filmen haben", erklärte Redford. "Als ich kürzlich durch Los Angeles gefahren bin, habe ich zwei Werbeposter gesehen, auf denen Waffen im Mittelpunkt standen - mit einem glücklich aussehenden Pärchen dabei", führt der 76-Jährige als Beispiel an. "Ich dachte nur, 'Denkt meine Industrie, dass Waffen dabei helfen, Filme zu verkaufen?' Ich weiß es nicht", grübelt der Gründer des Sundance Film Festivals und betont, dass er die Filmindustrie nicht verurteilen, sondern lediglich das Thema diskutieren will. "Es scheint eine Frage zu sein, die ich meiner eigenen Industrie stellen sollte. Das scheint nur fair. Ich sehe nur, wie oft Waffen in der Werbung verwendet werden, so als würden sie ein positives Bild vermitteln." Nachdem 2012 gleich mehrere Amok-Läufer in Amerika für Schießereien sorgten, die dutzende Leben forderten, ist die Diskussion um Gewalt in den Medien und Waffen-Kontrolle wiederholt aufgekommen worden. © WENN

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