Robert und Jessica Foster halbierten sich nahezu

Robert und Jessica Foster nehmen zusammen 127,5 Kilo ab

17.07.2014 > 00:00

Ich stehe lieber auf dem Berg, den ich gerade bezwungen habe und bin außer Atem, kurz vorm Erbrechen und mit den Haaren an der Stirn klebend, als unten zu stehen und mich zu fragen, wie sich das wohl anfühlt.

So steht es bei Amerikaner Robert Foster auf der Facebook-Seite. Ein Spruch, den er und seine Ehefrau sich in den letzten Jahren sehr zu Herzen genommen haben.

Ein Bild von 2011 zeigt Robert und Jessica, wie sie gemeinsam fast 300 Kilo gewogen haben. Es musste erst ein weiteres Jahr vergehen, dass das schwer übergewichtige Ehepaar den Entschluss fasste, etwas zu ändern.

Vor allem für ihre vier Töchter setzten sie sich in Bewegung. "Wenn wir uns weiter überfressen hätten, dann wären sie irgendwann unserem schlechten Beispiel gefolgt", sagt Rob, der von 148,5 Kilo mittlerweile auf 76 Kilo herunter gekommen ist, dem Sender CNN. Er hat sich beinahe halbiert!

Die Motivation des Ehepaares war immer das Wohl der Töchter. Rob sei immer zu erschöpft gewesen, um mit den Kindern zu spielen. Jessica vergrub sich in ihrer Frustration über ihren Körper, aß aus Frust noch mehr.

Jessica, die sich von 130 Kilo auf 75 Kilo herunterarbeitete, setzte die bis dahin nie umgesetzten Pläne abzunehmen in die Tat um.

In kleinen aber konsequenten Schritten setzten sie sich in Bewegung. Jessica verlor alleine durch Tanzaerobic schnell 7 Kilo in den ersten Wochen. Robert, der bislang Sport hasste, aß weniger und versuchte es mit Tennis. Sie unternahmen immer mehr mit ihren Kindern, bewegten sich aber wieder regelmäßig.

Es war ein 5 Kilometer-Lauf, der auch bei Sportmuffel Rob den Schalter umlegte und seinen Ehrgeiz weckte.

Heutzutage hat Robert seinen ersten Marathon hinter sich, ist gesund und ist glücklicher denn je mit sich. "Ich liebe mich selbst. Ich mag, was ich im Spiegel sehe", sagt Jessica zufrieden.

Das wichtigste für das Paar aus Colorado bleibt aber, dass sie wieder richtig mit ihren Kindern spielen können, ein gutes Vorbild sind und ihnen wohl noch ein bisschen länger erhalten bleiben.

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