Schlechte Nachrichten vom Anwalt: Er muss zahlen!

Robin Thicke: 6,9 Millionen Euro für geklautes "Blurred Lines"

11.03.2015 > 00:00

© WENN.com

Häufig tauchen Menschen auf, die auf der Erfolgswelle von aktuellen Hits mitreiten wollen, indem sie eine Ähnlichkeit zu ihren eigenen Songs sehen. Häufig bleibt es bei Ähnlichkeiten und der Erkenntnis, dass sich einige Dinge in der Popmusik eben wiederholen.

In diesem Fall scheint der Fall jedoch klar. Mit "Blurred Lines" gelang Robin Thicke der Durchbruch. Gemeinsam mit Pharell Williams verdiente er Millionen mit diesem Song. Doch von diesen Millionen müssen sie nun einen großen Teil abgeben.

Genau genommen müssen sie 6,9 Millionen Euro an die Kinder des Soulsängers Marvin Gaye zahlen. Der 1984 verstorbene Sänger schrieb praktisch schon 1977 den Song mit dem Williams und Thicke Erfolge unter ihrem eigenen Namen feierten und für den sie sogar für einen Grammy nominiert wurden

Text und Gesangsmelodie sind zwar von den beiden selbst, doch instrumental diente Marvin Gayes "Got To Give It Up" wohl nicht nur als Inspiration, sondern wurde nahezu kopiert.

Die Jury eines US-Gerichts sah das genauso wie die Kinder von Marvin Gaye und entschied, dass es sich hier um ein Plagiat handelt. "In diesem Augenblick fühle ich mich frei. Frei von den Fesseln von Pharrell Williams und Robin Thicke und was sie uns auflasten wollten und den Lügen, die erzählt wurden", sagt Nona Gaye etwas melodramatisch nach Verkündung des Urteils.

"Obwohl wir das Gericht respektieren, sind wir sehr enttäuscht über das heutige Urteil, dass einen fürchterlichen Präzedenzfall für Musik und Kreativität", giftet Williams und Thicke in einem gemeinsamen Statement. Am gefällten Urteil wird das aber trotzdem nichts ändern.

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