Wie schlecht ging es dem Schauspieler wirklich?

Robin Williams: Drogen, Alkohol und Depression überschatteten sein Lächeln

12.08.2014 > 00:00

© getty

Es ist immer wieder schwer vorstellbar, dass Menschen wie Robin Williams, die uns vor allem als Kinder mit ihren Albernheiten beglückt haben, in ihrem eigenen Leben keine Lacher mehr für sich selbst übrig haben sollten. Nun heißt es, er habe Selbstmord begangen.

Jahrelang war er schwer alkoholabhängig, nahm Kokain. Mitte der 80er Jahre sei er dann trocken geworden, nahm keine Drogen mehr. "Ich wurde Vater, da wollte ich nicht zugekokst sein. Da wird dir klar: Du hast eine Verantwortung, die größer ist als du selbst."

2006 erlitt er einen Rückfall. Robin Williams fing erneut an zu trinken. Geprägt von seiner Vergangenheit zog er dieses Mal die Notbremse und begab sich sofort in den Entzug.

Noch in diesem Jahr begab er sich im Juli erneut in die Reha um vom Alkohol loszukommen.

Der Kampf gegen die Süchte sollte für Robin Williams bis ans Ende seiner Tage gehen. "Es wartet. Es legt sich auf die Lauer. Und in Zeiten, wo du denkst, dass es jetzt okay ist, merkst du plötzlich: Nichts ist okay!", sagt er über seinen ewigen Kampf gegen die Sucht, der schwer auf ihm lastete.

Wie schwer, macht seine Sprecherin, nach seinem tragischen Tod klar: "Er kämpfte bis zuletzt mit schweren Depressionen. Es ist ein tragischer Verlust."

Momentan vermutet die Polizei einen Selbstmord, der trotz des Lachens, das wir von Williams kennen, bei seiner schweren Lebensgeschichte leider sehr wahrscheinlich ist. Die genaue Todesursache muss noch in der Autopsie geklärt werden.

TAGS:
Lieblinge der Redaktion