Robin Williams nahm selbst schwere Zeiten mit Humor.

Robin Williams: Serien-Aus stürzte ihn in Depression

17.08.2014 > 00:00

© WENN.com

Auch knapp eine Woche nach dem tragischen Tod von Hollywood-Star Robin Williams († 63) reißen die Spekulationen um die Hintergründe seines Selbstmordes nicht ab.

Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass Williams sich zum Zeitpunkt seines Todes in einem frühen Stadium der Parkinson-Krankheit befunden habe. Das amerikanische Promiportal "TMZ.com" berichtet nun: Noch mehr als die Bestürzung über seine Diagnose hätte Williams vor allem die Absetzung seiner Sitcom "The Crazy Ones" in eine tiefe Depression gestürzt. Diese habe letztendlich zu seinem Selbstmord geführt.

"The Crazy Ones" mit Williams und Sarah Michelle Gellar in den Hauptrollen, war von September 2013 bis April 2014 auf CBS ausgestrahlt, jedoch nach einer Staffel abgesetzt worden. Für Williams offenbar ein persönlicher Tiefpunkt, den er sich selbst zuschrieb. Nach dem Aus der Show habe er deshalb Hilfe in einer Therapieeinrichtung gesucht.

Auch das Ausbleiben attraktiver Rollenangebote sei für Robin Williams ein wachsendes Problem gewesen. Williams hatte mit Filmen wie "Hook", "Mrs. Doubtfire" oder "Jumanji" in den 90er Jahren große Erfolge feiern können, war für seine Rolle in "Good Will Hunting" sogar mit dem Oscar als bester Nebendarsteller ausgezeichnet worden. Seit Anfang der 2000er hatte er allerdings nicht mehr an alte Erfolge anknüpfen können. Am 11. August hatte Williams sich in seinem Haus in Kalifornien erhängt.

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