Der echte und der "echte" Ken

Rodrigo Alves ist der neue Real-Life Ken

05.05.2014 > 00:00

© instagram.com/rodrigoalvesuk

Schönheitsideale gibt es viele. Der eine pumpt sich beim Bodybuilding auf, die andere hungert sich herunter, manch anderer mag es gerne etwas runder und wieder andere stehen auf Beauty-OPs.

Dann gibt es aber auch die Extremen, die sich so lange verändern und operieren lassen, bis sie wie eine Puppe aussehen. Zur "Real-Life"-Barbie Valeria Lukyanova und dem "Real-Life"-Ken Justin Jedlica (32) gesellt sich nun ein weiterer Mann, der den Plastikpuppen-Look für sich entdeckt hat.

Der Brasilianer Rodrigo Alves (30)sieht auf vielen seiner Instagram Bilder so grotesk künstlich aus, dass man glaubt, hier hat jemand mit Photoshop gepfuscht.

121.000 Euro investierte Alves in 20 Schönheitsoperationen für den schrägen Ken-Look. Ähnlich wie bei Jedlica lautet auch bei ihm die Divese "OP statt Sport". Silikonimlpantate und Fettabsaugungen Formen den Körper des hauptberuflichen Flugbegleiters.

Angefangen hat für den Stewart alles mit einer Nasen-OP. "Es war der Teil meines Körpers, der mich am meisten störte. Meine Familie lachte mich aus, weil meine Nase riesig war", verrät er dem britischen "Reveal Magazine". 19 Operationen später muss man schon Angst haben, dass sie seine Fluggäste vielleicht vor ihm erschrecken. Da wäre eine große Nase womöglich doch das geringere Übel gewesen.

Zumal eine OP für den Puppenmann sogar richtig gefährlich wurde. Ein Implantat im linken Arm entzündete sich, brachte ihn in Lebensgefahr. Das Implantat wurde entfernt und nun ist der Arm eben etwas schmaler, als der rechte, in dem er immer noch die Fake-Muskeln hat, was das lebendige Kunstobjekt noch etwas unechter aussehen lässt.

Soweit scheint er jetzt aber trotzdem glücklich mit sich und seinem Aussehen zu sein. Weitere OPs sind vorerst nicht geplant. Aber er wäre nicht der Erste, der es dann doch nicht lassen kann und sich erneut unter das Messer legt.

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