Cristiano Ronaldo (28) spielt bei Real Madrid. Außerdem ist er der Kapitän der portugiesischen Nationalmannschaft.

Ronaldo: Shitstorm statt Glückwünsche

29.08.2014 > 00:00

© PIERRE-PHILIPPE / AFP / Getty Imaegs

Die Entscheidungen bei den Wahlen der besten Fußballspieler im Einzelnen stoßen dieses Jahr nicht auf sonderlich viel Gegenliebe.

Die Ernennung von Lionel Messi zum Weltfußballer schien wie ein Trostpreis nach dem verlorenen WM-Finale und auch die Wahl von Cristiano Ronaldo als bester Fußballer Europas stößt auf harte Kritik.

Klar, dass vor allem deutsche Fußballfans Manuel Neuer vorne sahen. Auch der Holländer Arjen Robben wurde von Fans im Vorfeld häufig genannt.

Die vielen Ronaldo-Hater nennen vor allem die schlechte WM von Portugal als einen Grund, ihm nicht die Trophäe zu überreichen.

Immerhin schied die Mannschaft um Einzeltalent Ronaldo schon in der Vorrunde aus.

"Wofür kriegt er den Preis? Für die Frisur?", ätzen die Web-Stimmen. "Cristiano Ronaldo hat sich also zum Titel des Weltfußballers des Jahres gejammert", heißt es weiter.

Die Fans sind nicht glücklich über die Entscheidung. Jedoch ist sein Sieg nicht völlig aus der Luft gegriffen. Mit 17 Toren in der Championsleague stellte Cristiano Ronaldo einen Rekord auf. Mit Real Madrid wurde er zudem spanischer Meister. Nicht die schlechteste Bilanz.

Immerhin sind die Top 5, außer Ronaldo alles Spieler des FC Bayern Münchens. Arjen Robben, Manuel Neuer, Thomas Müller und Philipp Lahm verteilen sich auf die Plätze 2 bis 4.

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