So sieht "Becky Connor" heute aus

Roseanne: Alicia Goranson - Was wurde aus der ersten Becky Connor?

24.04.2013 > 00:00

© dpa

Der Start der kultigen amerikanischen Serie Roseanne ist schon 25 Jahre her. Insgesamt zehn Staffeln lang erfreute man sich an der typischen Ami-Großfamilie und noch heute sind die vielen Staffeln den meisten Leuten präsent.

Von den TV-Eltern hat man auch nach dem Beenden der Sendung noch Einiges gehört, doch was ist aus ihren Kids Becky, Darlene und DJ geworden?

Die Rolle der Becky wurde damals von zwei Schauspielerinnen belegt.

Die erste und auch die länger mitwirkende ist Alicia Goranson, heute ist sie 38 Jahre alt. Später wurde sie von Sarah Chalke ersetzt, die heute enorm bekannt ist durch Serien wie "Scrubs-Die Anfänger" und "How I met your mother".

Doch warum wurde Alicia Goranson überhaupt ersetzt? Die ersten fünf Jahre von 1988 bis 1993 war sie ein fester Bestandteil der Serie, doch sie hatte noch andere Pläne mit ihrem Leben und fing damals am College an zu studieren. Schnell merkte die junge Schauspielerin, dass beides zusammen doch ihren Zeitrahmen sprengen würde. In der Sendung wurde ihr Fehlen durch einen Ausriss mit ihrem Freund Marc umgesetzt. Langsam aber sicher fehlte die Figur Becky in der Sitcom und Sarah Chalke sprang für Alicia Goranson ein, diese widmete sich weiterhin ihrem Studium.

Nach drei Jahren versuchte Alicia wieder in der Sendung mitzuwirken, der Wechsel der Schauspielerinnen stellte die Produktion vor große Herausforderungen. Es gab sogar Episoden, da setzten die Produzenten gezielt beide Schauspielerinnen ein, um die Verwirrung komplett zu machen und bauten Sätze von Roseanne ein wie "Huch, ich erkenne meine eigene Tochter nicht mehr!". Doch zum zweiten Mal fehlte Alicia die erforderliche Zeit und Sarah Chalke sprang ein, die die Serie dann auch bis zum Ende begleitete. Nach Roseanne konnte Alicia Goranson im Gegensatz zu Sarah Chalke aber nie wieder richtig Fuß fassen. Sie widmete sich dem Theater und wirkte hier und da mal in kleinen Nebenrollen mit. Fragt sich, ob das College dann die richtige Entscheidung war?!

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