Ryan Gosling: Regiedebüt entpuppt sich als Mega-Flop

Ryan Gosling: Regiedebüt wird zum Mega-Flop!

23.05.2014 > 00:00

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Frauenschwarm Ryan Gosling (33) mag einer der heiß begehrtesten Schauspieler Hollywoods sein - als Regisseur gewinnt der smarte Kanadier momentan jedoch noch keinen Blumentopf.

"Lost River" jedenfalls, Goslings Regiedebüt, ist bei seiner Premiere auf den Filmfestspielen in Cannes grandios gescheitert: Zum Ende des Films übertönten laute Buhrufe den verhaltenen Applaus des Publikums. In dem Fantasy-Thriller spielt "Mad Men"-Star Christina Hendricks eine alleinerziehende Mutter namens Billy, die mit ihren zwei Kindern in der zerfallenden Stadt Lost River lebt. Billy wird im Verlauf des Film zunehmend in eine düstere Unterwelt gezogen, ihr Sohn Bones entdeckt derweil einen versteckten Weg, der ihn zu einer geheimnisvollen Unterwasserwelt führt.

Gosling, der neben der Regie auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnete, hatte sich für den Film laut eigenen Angaben von den 80er-Jahre-Fantasy-Filmen seiner eigenen Kindheit inspirieren lassen. Bei Kritikern stößt er damit auf wenig Begeisterung: Der Film sei eine armselige Imitation der Filme David Lynchs, heißt es. "Twitch Film" nannte "Lost River" den "ultimativen Studentenfilm, gemacht von Industrie-Profis".

Warner Bros. versucht derweil offenbar verzweifelt, Goslings Streifen an einen Indie-Filmverleiher zu verkaufen. Wenn alles gut geht, soll "Lost River" Ende des Jahres in die Kinos kommen.

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