Ryan Leslie muss Deutschem eine Million zahlen

Ryan Leslie muss Deutschem eine Million zahlen

03.12.2012 > 00:00

Ryan Leslie wird zur Kasse gebeten - er muss eine Million Dollar Finderlohn zahlen, was ihm jedoch wenig zu gefallen scheint. Der Rapper muss nun einem Deutschen eine Million US-Dollar zahlen, da dieser den Laptop des Musikers gefunden hatte, auf den die Summe als Finderlohn ausgesetzt war. Nachdem Leslie den Laptop vor zwei Jahren in Köln verloren hatte, erklärte er anfangs, er wolle dem ehrlichen Finder 20.000 US-Dollar zahlen, erhöhte dann jedoch auf eine Million. Nachdem der Rechner von dem Deutschen Armin Augstein gefunden worden war, weigerte sich der Musiker jedoch zunächst, die Summe zu zahlen und behauptete, er habe auf dem inzwischen nicht mehr intakten Laptop nicht mehr auf Songmaterial zugreifen können, für das er den Finderlohn eigentlich ausgesetzt hatte. Ein Geschworenengericht entschied nun, dass der Rapper die Summe trotzdem zu zahlen hat. Zwar warfen die Geschworenen die Frage auf, ob die Summe so hoch zu sein habe, es gehe, so der zuständige Richter, bei der Entscheidung jedoch um alles oder nichts. Wann Leslie die Summe nun tatsächlich zahlen wird, ist unklar. Bei einem Konzert am Wochenende ließ er sich zunächst dazu hinreißen, eine Ausgabe der Tageszeitung "New York Post" auf der Bühne zu verbrennen - diese habe ihn in ihren Artikeln, die sich mit dem Fall beschäftigten, schlecht gemacht, erklärte er. "Glaubt nicht alles was ihr in den verdammten Nachrichten lest, weil die Neider wirklich lieber sehen wollen, dass ihr verliert", echauffierte sich Leslie, während er das Blatt in Brand setzte. © WENN

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