Seine Mutter hatte Angst davor ihn in Armenien großziehen zu müssen

Samuel Forrest opfert seine Ehe für seinen Sohn Leo

06.02.2015 > 00:00

© GoFundMe/ Bring Leo Home

Es sollte der schönste Tag im Leben von Samuel Forrest und seiner Frau werden. In Armenien wurde der gemeinsame Sohn Leo geboren.

Nach der Geburt gab es doch direkt die erschütternde Nachricht für Samuel. "Es gibt ein Problem mit ihrem Sohn", zitiert der Vater im Gespräch mit ABC News einen Arzt. Leo wurde mit dem Down-Syndrom geboren. Sein Leben und das seiner Eltern würde eine große Herausforderung sein. Samuel sah keinen Grund, sich dieser Herausforderung nicht stellen zu wollen. "Er ist perfekt und ich werde ihn auf jeden Fall behalten", sagte der stolze Vater den Ärzten.

Seine Frau sah das ganz anders. Sie wollte das Kind nicht. Sie hatte Angst vor der großen Aufgabe, ein behindertes Kind großzuziehen.

"Meine Frau hatte schon entschieden, sodass alles bereits hinter meinem Rücken geregelt war." Sie stellte ihren Mann vor die Wahl: Entweder das Kind, oder ich.

Nur eine Woche nach der Geburt waren sie geschieden. Der Vater hat sich für sein Kind entschieden und wurde von der armenischen Familie seiner Frau verstoßen. Mit einem Crowdfunding-Projekt bat er um Hilfe, um mit Leo zurück in Neuseeland gut durch das erste Jahr zu kommen, und ihn so gut es geht versorgen zu können.

Die Anteilnahme an dieser Geschichte war so groß, dass Samuel bislang rund 300.000 Dollar erhalten hat. Mehr als er braucht. Darum spendet er einen großen Teil des Geldes an Institutionen in Armenien, die Familien mit behinderten Kindern unterstützen.

Wer seinen Beitrag leisten möchte, kann das auf GoFundMe unter "Bring Leo Home" tun.

Lieblinge der Redaktion