Samuel L. Jackson nimmt Hollywood in Schutz

Samuel L. Jackson nimmt Hollywood in Schutz

17.12.2012 > 00:00

Samuel L. Jackson gibt Hollywood und gewaltverherrlichenden Filmen keine Schuld an dem Massaker von Newtown. Der Schauspieler hat sich nun, wie viele seiner Kollegen, zu dem Massaker geäußert, das am Freitag in einer Grundschule des Örtchens Newtown stattfand. Dort hatte ein 20-Jähriger 20 Kinder und mehrere Erwachsene erschossen, bevor er sich selbst tötete und während die Diskussion nach verschärften Waffengesetzen und der Frage nach dem Motiv des Täters weitergehen, erklärt Jackson nun, dass die Schuld nicht bei Filmen zu suchen sei, die Gewalt zeigen. "Ich glaube nicht, dass Filme oder Computerspiele damit irgendetwas zu tun haben. Ich glaube auch nicht, dass es um schärfere Waffengesetze geht. Ich bin im Süden mit Waffen überall großgeworden und wir haben nie irgendjemanden erschossen." Weiter erklärt der "Snakes on a Plane"-Darsteller im Gespräch mit der "Los Angeles Times": "Bei dieser Schießerei geht es um Menschen, denen der Wert eines Lebens nicht beigebracht wurde." Eine Lösung hat Jackson dabei auch schon parat: "Wir müssen verwirrte Menschen davon abhalten, Zugang zu Waffen zu haben", fasst er sein Fazit zusammen. © WENN

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