Alles muss gleich sein, außer Haare und Tattoos

Sara & Emma Koponen: Diese Plasitik-Zwillinge machen immer die selben Beauty-Eingriffe

31.10.2014 > 00:00

© Instagram / Sara Koponen

Sara und Emma Koponen haben einen definierteren Sixpack, als ihn so manche Leistungssportlerin hat. Obwohl sie zugeben, sich aufgrund des harten Trainings und der Diät schwach zu fühlen, kämpfen sie sich ohne Rücksicht auf Verluste zu dem, was sie sich als Ideal geschaffen haben.

Auch im Gesicht sieht man den Zwillingsschwestern aus Schweden an, dass sie ihren Beautywahn so langsam übertreiben.

Insgesamt knapp 20.000 Euro gaben die Schwestern jeweils für Beauty-OPs aus. Dabei gilt aber eine Regel: Was die eine machen lässt, lässt die andere auch machen.

"Als Zwillinge müssen wir doch gleich aussehen. Das erwartet man auch von uns", begründet Sara gegenüber ITV. So legten sich beide dreimal unter das Messer, um ihre Brüste auf Körbchengröße E zu vergrößern. Aber damit nicht genug, auch Eingriffe im Gesicht wurden nur im Doppelpack vorgenommen.

"Wir sind beide süchtig danach, unseren Körper zu modifizieren. Aber wir müssen beide das Gleiche tun, sonst sehen wir nicht mehr gleich aus", erklärt Sara. Sogar beim Essen wird darauf geachtet, dass es immer das gleiche ist: "Wenn eine Eis und die andere Schokolade will, dann streiten wir schon mal darüber, was wir nun essen." Lediglich bei ihren Tattoos und ihrer Haarfarbe erlauben sie sich Unterschiede.

Am Ziel seien sie aber noch lange nicht. Nasen OPs, neue Zähne und Po-Implantate stehen noch auf der To-Do-Liste. "'Zu viel' gibt es nicht", sagen sie entschieden.

Neben den finanziellen Kosten forderte ihr Beautywahn aber auch einen noch höheren Preis. Der Vater der Zwillinge und viel Freunde wandten sich von ihnen ab.

"Unser Vater ist alles andere als stolz auf uns. Er hasst unsere großen Brüste und die Tattoos", gesteht Emma. "Einige Mädchen haben uns 'Schlampen' genannt, aber ich denke, die sind nur neidisch", ergänzt Sara.

Ihren eigenen Kindern, sollten sie welche haben, würden sie es dennoch nicht erlauben an sich herumschnippeln zu lassen. "Du wirst nie glücklicher. Man will immer mehr. Wenn man erst mal anfängt, hört man nie wieder auf."

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