Prügel-Fotos vom Dalai Lama, Iggy Pop und Karl Lagerfeld

Schock-Kampagne von Amnesty International: Dalai Lama, Iggy Pop und Karl Lagerfeld werden "gefoltert"

19.06.2014 > 00:00

Die Aussage ist einfach und doch so wirkungsvoll umgesetzt. In einer Kampagne gegen Foltermethoden zeigt Amnesty International in Belgien verletzte prominente Gesichter mit fragwürdigen Aussagen darunter.

Übel zugerichtet sehen wir das Gesicht des buddhistischen Oberhaupts, des Dalai Lama. Unter den blauen Augen und der aufgeplatzten Lippe steht: "Ein Mann, der bis 50 noch keine Rolex hat, hat sein Leben vergeudet."

Weiter geht es mit Rocklegende Iggy Pop. Völlig geschunden blickt er nur noch mit einem Auge in die Kamera. Seine Aussage: "Justin Bieber ist die Zukunft des Rock 'n' Roll."

Der Letzte im Bunde ist Designer Karl Lagerfeld. Ihm wird der Satz "Flip-Flops und Hawaii-Hemd sind der Gipfel der Eleganz", in den Mund gelegt.

Besonders im Fall von Lagerfeld und Iggy Pop wird auf witzige Art und Weise eine bittere Wahrheit verdeutlicht:

Unter Folter sagen Menschen alles, was man von ihnen hören will.

Offensichtlich wird den Prominenten etwas in den Mund gelegt, was sie unter normalen Umständen niemals sagen und meinen würden.

Die eindrucksvolle Kampagne läuft bislang nur in Belgien, doch schlägt bereits hohe Wellen. Der bittere Humor der Bilder verfehlt seinen Effekt nicht.

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