Ewa Malanda vor Gericht

Schwesta Ewa: Rotlicht-Rapperin steht vor Gericht

09.06.2017 > 17:46

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Schwester Ewa: Rotlicht-Rapperin steht nun vor Gericht - Dass die Rapperin Schwesta Ewa, bürgerlich Ewa Malanda, nicht zimperlich ist, ließ sich schon mal in einer Reportage nachvollziehen. Vor laufender Kamera schlug sie nach einer fremden Frau, behauptete, diese sei gefährlich und "auf Crack" gewesen. Doch nun steht einiges mehr als das zur Debatte. Wegen Zuhälterei, Menschenhandel, Körperverletzung und Steuerhinterziehung sitzt sie in Frankfurt vor Gericht.

Schwesta Ewa: Von der Prostituierten zur Prügel-Rapperin!

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 „Die Musikerin Ewa Malanda wird angeklagt, in der Zeit vom 10. September 2013 bis 16. November 2016 in Frankfurt und anderen Orten durch 31 rechtlich eigenständige Handlungen den Steuerbehörden falsche Angaben gemacht und Personen unter 21 Jahren zur Aufnahme und Fortsetzung der Prostitution veranlasst, die Prostituierten ausgebeutet, überwacht, Ort, Zeit und Ausmaß der Tätigkeit bestimmt zu haben und eine andere Person an der Gesundheit geschädigt zu haben," zitiert die Bild die Staatsanwältin Katharina Schubert.

 

Schwesta Ewa rechtfertigt sich

Zu allem übel wir ihr auch vorgeworfen, dass sie mithilfe ihrer Musik Mädchen rekrutiert habe. Dabei gehe es vor allem um drei 19-jährige Mädchen und eine 17-Jährige. Dabei hätten laut Aussage von Ewa Malanda alle Mädchen aus freien Stücken gehandelt. Die Anklage spricht jedoch von Zuhälterei und Gewalt. Darüber hinaus habe sie die Einnahmen, die sie durch Prostituierte, die für sie anschafften, machte, nicht beim Finanzamt gemeldet und habe so 55.000 Euro hinterzogen. Am Montag werden die jungen Frauen im Prozess selbst aussagen.

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