Das ist nicht seine Ehefrau

Sex im Büro: Neuseeländer wird von seiner Frau bei Facebook erkannt

04.02.2015 > 00:00

Für die Kneipengäste der Bar "The Carlton" war es ein großer Lacher. Für viele, die im Netz die von den Bargästen fotografierten Szenen sahen, war es ebenfalls ein Spaß. Für das Pärchen, das im Büro hinter Panaromafenster bei Licht Sex hatte, hatte diese virale Geschichte kein Happy End.

Der Manager der Firma sprach öffentlich von ernsten Konsequenzen. "In der Firma sitzen alle mit gesenktem Kopf an ihrem Platz, jeder ist nur mit seiner Arbeit beschäftigt. Die Situation ist äußerst surreal", berichtet ein Insider gegenüber dem "New Zealand Herald".

Und auch privat ging die Geschichte vor allem für den Mann nicht gut aus. Er ist verheiratet, und zwar nicht mit der Frau, mit der er die unfreiwillige Live-Sex-Show ablieferte. Seine Frau, mit der er auch gemeinsame Kinder hat, musste bei Facebook erfahren, dass er sie betrog.

"Sie war total ahnungslos, bis sie das Video Montagnacht auf Facebook entdeckte. Sie ist nicht einmal fähig, mit ihrem Mann zu sprechen", berichtet der Insider von der prekären Situation.

Die Fotos und Videos der Kneipengäste wurden für das Büro-Pärchen zum echten Problem, sodass eine Debatte um die rechtliche Lage entbrennt. Theoretisch wäre ein Verfahren wegen Verletzung der Privatsphäre denkbar, doch praktisch wird damit argumentiert, dass das Büro kein privater Raum ist und der Sex vor dem Panaromafenster nahezu öffentlich geschah.

Ein kurzer Griff zum Lichtschalter hätte den Beiden wohl einen riesigen Haufen Ärger erspart.

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