Verlorener Blick, ungepflegte Erscheinung: Der Berlinale-Auftritt von Shia LaBeouf gibt Grund zur Sorge.

Shia LaBoef: Was ist mit ihm los?

10.02.2014 > 00:00

© Getty Images

Was ist nur mit "Transformers"-Star Shia LaBeouf los?

Das Verhalten des 27-Jährigen gibt Grund zur Sorge. Bei den Terminen der Berlinale wirkte der Schauspieler wie ein Schatten seiner selbst, sah ungepflegt aus, legte einen sonderbaren Auftritt nach dem anderen hin.

Vor wenigen Wochen verkündete Shia LaBeouf, er wolle sich in den Ruhestand begeben. Dann tauchter aber doch am Wochenende auf der Berlinale auf, um seinen neuen Film "Nymphomanic" zu bewerben.

Doch sein Auftritt war alles andere als glamourös: In Hoody, gammeliger Jacke, abgewetzten Outdoor-Stiefeln und dreckiger Basecap präsentierte er sich den Fotografen.

Dann folgte die Pressekonferenz: Einer der Journalisten stellt ihm eine Frage über die sehr expliziten Sex-Szenen im Film.

Als Antwort gab Shia LaBeouf ein Zitat des französischen Fußballers Eric Cantona, der für seine Aussage 1995 von der britischen Presse verrissen wurde.

Danach stand der Schauspieler auf und verließ die Pressekonferenz unter dem Applaus seiner Schauspiel-Kollegen.

Eine Stunde später erschien er dann mit einer Papiertüte auf dem Kopf, die der Spruch zierte: "Ich bin nicht mehr berühmt."

Während der Schauspieler angibt, sein Verhalten sei ein künstlerisches Statement, fragen sich viele Beobachter, was wirklich der Grund für sein bizarres Benehmen ist.

Im Internet sind die Kommentare gewohnt deutlich: "Er und Justin Bieber haben den gleichen Drogen-Dealer", kommentiert ein User das Foto mit der Papiertüte.

"Ein weiterer Publicity Stunt", schreibt ein anderer.

Doch es gibt auch Reaktionen, die von Besorgnis zeugen: "Ich habe das Gefühl, er ist am Rande eines schrecklichen Nervenzusammenbruchs, falls er nicht schon einen hatte. Traurig!"

Ist Shia LeBeouf also ernsthaft in Gefahr? Steuert er auf einen ähnlichen Absturz hin wie vor ihm schon Amanda Bynes?

Oder spielt er ein ähnliches Spiel wie Joaquin Phoenix? Der Schauspieler hatte 2008 angekündigt, die Schauspielerei an den Nagel zu hängen, um sich nur noch der Musik zu widmen. In den folgenden Monaten "verwilderte" er zusehends, trug einen dichten Bart und lange, ungepflegte Haare.

Im September 2010 kam heraus, dass seine "Verwandlung" nur für die Mockumentary "I"m Still Here: The Lost Year of Joaquin Phoenix" stattgefunden hatte.

Es ist wünschenswert, dass es sich bei Shia LaBeoufs Verhalten um den Ausdruck eines extrovertiertes Künstler-Egos handelt.

Denn alle anderen Theorien sind weitaus beunruhigender...

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