Sido wollte aufhören

Sido: „Ich habe gedacht, ich muss aufhören“

01.02.2014 > 00:00

© Manfred Schmid/Getty Images

Kaum zu glauben, dass die Fans von Sido fast auf ihren Rüpel-Rapper hätten verzichten müssen. Der 33-Jährige gab im Interview mit dem "Rolling Stone"-Magazin nämlich zu, dass er seine Musikkarriere eigentlich an den Nagel hängen wollte.

"Ich habe gedacht, ich muss aufhören. Hip-Hop ist Jugendkultur, Rap die Sprache der Jugend", stellt er klar. "Ich habe ans Aufhören gedacht. Ich kann keine Musik mehr machen, habe ich mir gesagt."

Der Rapper fühlte sich zwischenzeitlich zu alt für die derben Texte aus der Vergangenheit. Doch warum hat er dann doch nicht aufgehört?

"Es funktioniert tatsächlich, als Erwachsener über erwachsene Themen zu Rappen", erklärt er. "Hip-Hop braucht Eier und die Eier habe ich nicht verloren."

Dass Sido auch weiterhin Musik macht, hat allerdings auch viel mit seiner Vergangenheit zutun.

"Was mich am meisten motiviert, so fleißig zu sein, ist meine Vergangenheit und die Angst davor, das wieder zu erleben", gesteht er und bezieht sich dabei auf seine Kindheit in Berlin. "Ich möchte nie wieder in so ein Viertel zurück oder nie wieder am Hungertuch nagen."

Am Hungertuch nagen muss der Zweifach-Papa mit Sicherheit nicht mehr, denn auch nach vielen Jahren in den Charts geht es für ihn musikalisch immer noch bergauf.

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