Eigentlich ist die Horrorshow bei ihm nur Fake, doch der Kampf mit seinem Bruder war real

Slipknot Gitarrist Mick Thompson bei Messerstecherei mit Bruder verletzt

12.03.2015 > 00:00

© getty

Schaut man sich die Horrorshow der Maskenrocker von Slipknot an, wird mancher sich schwertun zu akzeptieren, dass hinter den Masken nur normale Menschen stecken, die beruflich eben einfach für etwas derberes Entertainment sorgen.

Mit den brutalen Texten, den Masken und der heftigen Musik gelang es der Heavy Metal Band immerhin 2006 einen Grammy zu gewinnen und weltweit Stadien auszuverkaufen.

Nun passierte leider im realen Leben des Gitarristen Mick Thomson etwas, was man eigentlich eher als Showeffekt einer Slipknot-Show vermutet.

Wie "Billboard.com" berichtet, kam es zu einer blutigen Auseinandersetzung zwischen ihm und seinem Bruder. Der Streit zwischen den Brüdern eskalierte so weit, dass sie sich von dem Haus bis in den Vorgarten von Mick Thomson kämpfte. Mit Messern sind sie aufeinander losgegangen.

Die Gitarrist kam mit unter anderem mit Schnittverletzungen am Hinterkopf ins Krankenhaus. Die Polizei berichtet, die Verletzungen seien "ernst, aber nicht lebensbedrohlich".

Die Nachricht von den offenbar schwer betrunkenen Brüdern traf auch den Rest der Band scheinbar überraschend. Sänger Corey Taylor schrieb auf Twitter: "Ich versuche mein Bestes herauszufinden, wie es um Mick steht. Ich melde mich später wieder." Zwei Stunden später gab er bei den Fans vorerst Entwarnung: "Von dem, was ich gehört habe, ist er okay. In Gedanken sind wir bei ihm."

Vor vier Jahren hatte die Band schon einmal einen schweren Schicksalsschlag erlitten als der Bassist Paul Gray an einer Überdosis Morphium und Fentanyl überraschend mit nur 38 Jahren verstarb.

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