Die Jury von "Unser Star für Baku": Alina Süggeler (Sängerin von "Frida Gold"), Thomas D ("Die Fantastischen Vier") und natürlich Stefan Raab (v. l. n. r.)

So funktioniert das neue Voting-Verfahren bei "Unser Star für Baku"

12.01.2012 > 00:00

© WENN

Schon wieder eine Casting-Show, die verspricht "alles ganz anders" zu machen: "Unser Star für Baku"! Bei "The Voice of Germany" kam das neue Verfahren, dass die Jury die Kandidaten nicht sehen kann, ja gut an. Wird das innovative neue Voting-Verfahren bei "Unser Star für Baku" auch so gut ankommen?

Das neue Voting-Verfahren von "Unser Star für Baku" ist eigentlich nicht schwer. Statt dass am Ende der Sendung ein Notar wie Dr. Fleischhauer einen Umschlag mit dem geheimnisvollen Gewinner bringt, sehen die Zuschauer die ganze Zeit live die Zwischenstände. Welcher Sänger ist gerade Favorit, welcher liegt abgeschlagen hinten. Entsprechend können die Zuschauer auch einschreiten, wenn sie sehen, dass ihr Favorit zu verlieren droht.

So kommt es bei der Entscheidung am Ende zu keinen negativen Überraschungen - höchstens beim Eintreffen der Telefonrechnung, denn jeder Anruf wird 49 Cent kosten... (Außer beim Viertelfinale und beim Finale, die am neunten und 16. Februar im Ersten laufen werden, da wird jeder Anruf "nur" 14 Cent kosten.)

"Die neue Demokratie" nennt Stefan Raab das Verfahren und prophezeite auf einer Pressekonferenz zu "Unser Star für Baku", dass in zehn bis 15 Jahren sogar die Bundestagswahl so ablaufen werde. Naja...

Was für den Zuschauer mehr Spannung bedeutet, bedeutet für die armen Kandidaten allerdings mehr Anspannung: Bei den ersten beiden Ausscheidungsshows (12. und 19. Januar) werden sich die jeweils zehn Kandidaten zu Beginn 30 Sekunden lang vorstellen. Schon während dieser Kennenlern-Runde, also bevor sie überhaupt gesungen haben, können die Zuschauer per Telefon-Voting abstimmen, wen sie mögen und wen nicht. Auch während die Kandidaten singen verändert sich vor ihren Augen der Zwischenstand, worauf wahrscheinlich auch das Studiopublikum live reagieren wird. Von den jeweils zehn Kandidaten in den ersten beiden Shows kommen nur fünf weiter, es liegt also ein enormer Druck auf ihnen.

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