Sein Nachfolger darf nicht schwarz und nicht schwul sein

Spiderman: Sony wollte keinen schwarzen oder schwulen Superhelden

23.06.2015 > 00:00

© getty

Durch die große Hacker-Attacke bei Sony sind haufenweise peinliche Details über die Firma zutage gefördert worden.

Unter anderem kam auch die für Superhelden-Fans gute Nachricht, dass Sony und Marvel darüber verhandelten, Spiderman in das "Marvel Cinematic Universe" (Avengers, Iron Man, Thor etc.) zu integrieren.

Nun kommen allerdings noch einige äußerst unschöne Details der Verhandlungen ans Tageslicht. Auch wenn die Produzenten von Sony mit Wirtschaftsfaktoren argumentieren, sind ihr Forderungen schockierend.

Der neue Spiderman muss weiß sein, darf keine Drogen konsumieren und kein Alkohol trinken. Nicht einmal rauchen darf der Schauspieler. Sex vor dem 16 Lebensjahr ist ebenfalls tabu. Und er sollte nicht schwul sein. Das gleiche gilt auch für den Schauspieler. Schließlich solle ein Superheld wie Spiderman nicht mit Homosexualität in Verbindung gebracht werden.

Traurigerweise spiegeln diese Forderungen vermutlich nicht in erster Linie die Werte der Produzenten wider, sondern sind vor allem das Resultat von Erfahrungen, die man gemacht hat. Ein homosexueller Spiderman, egal ob als Filmfigur oder als Schauspieler selbst, würde für Kontroverse sorgen und sich sehr wahrscheinlich negativ auf die Zahlen auswirken.

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