Stefan Raab geht in TV-Rente.

Stefan Raab’s “Absolute Mehrheit“ ist absolut unbeliebt!

27.05.2013 > 00:00

© gettyimages

Diese Rechnung ging wohl nicht auf...

Da wollte Stefan Raab, der TV-Stratege schlechthin, die Fußball-Euphorie in Deutschland dafür nutzen, eine weitere erfolgreiche Sendung seiner Potit-Talkshow "Absolute Mehrheit" auszustrahlen und das Ergebnis war frustrierend!

So schlecht stand es wohl noch nie um die Quote bei "Absolute Mehrheit", dem Format, mit dem Entertainer Stefan Raab ein junges Publikum an politisch relevante Themen heranführen wollte. Als vor wenigen Wochen Rapper Sido den Jackpot von 300.000 Euro knackte, indem er die "Absolute Mehrheit" der Zuschauer von seiner Meinung zum Thema "Wie schützt man die Jugend vor Drogen?" überzeugen konnte, war die Quote für Stefan Raab noch weitaus besser als gestern Abend.

Obwohl oder gerade weil? seine Sendung mit dem Thema "Was kann die Politik vom Fußball lernen?" nur einen Tag nach dem großen Champions-League-Finale ausgestrahlt wurde, war Raab's "Absolute Mehrheit" ein echter Quoten-Flop!

Lediglich 0,54 Millionen Menschen verfolgten die Talkrunde mit Politikern aus sämtlichen großen Parteien das bedeutet ein Marktanteil von lediglich 5,3% beim Zielpublikum, wie "dwdl.de" berichtet. Die Einschaltquote hat sich halbiert! Ein echter Rückschlag also für Stefan Raab, denn er muss sich eingestehen: Die absolute Mehrheit der Zuschauer guckt seine Polit-Talkshow nicht.

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