Steffi von Wolff - "Gruppen-Ex"

Steffi von Wolff kann es besser

12.02.2010 > 00:00

© Fischer (Tb.)

Sanni Prinz hat alles was Frau sich wünscht: Genug Geld für die schönen Dinge des Lebens und ihren Mann Marc für die noch schöneren Dinge des Lebens.

Das alles glaubt sie zumindest, bis sie von einem Didgeridoo-Kurs in Australien zurückkommt.

Die Realität sieht aber komplett anders aus. Ihre Eigentumswohnung ist verkauft und ihr Konto ist blitzeblank geplündert. Wird Sanni sich jetzt als Didgeridoo Spielerin auf dem Kiez ihren Lebensunterhalt verdienen müssen?

Angesichts dieser Zukunftsaussichten erscheint es ihr nahezu tröstlich, als sich herausstellt, dass nicht nur sie allein auf Marcs Heiratsschwindelei herein gefallen ist.

Kritik: Mit viel Witz und Wortakrobatik jagt Steffi von Wolff ihre Leserschaft dieses Mal rasant durch eine schräge Story, in der man vor lauter skurrilen Situationen am Ende selbst leicht verwirrt ist.

Wer Parallelen zur Realität sucht, sollte dieses Buch lieber nicht zur Hand nehmen, denn die Autorin setzt auf Comedy pur, vereint alles und alle und ihre schrulligen Gestalten beschreibt sie mit viel Satire.

Lebkuchenherzenbudenbesitzer, Baumchirurgen, Analphabeten hier trifft man sie!

Extrem überzogen hat sie in diesem Buch die Figur des Titus. Ich hatte Gänsehaut, weil mich dieses Kind irgendwann nur noch genervt hat und das ist arg untertrieben. Dieses Kind ist ein Alptraum. Am liebsten wäre ich in das Buch hinein gekrochen, denn ich hätte der Mutter zu gern einmal die Meinung über ihr verzogenes Gör gegeigt.

Großes Lob an dieser Stelle!

Auch für die Zitate an Anfang eines jeden Kapitels, die abgestimmt auf das Folgende immer mit einem Kommentar versehen sind.

Fazit: Wer kurzweilige Unterhaltung und humorvollen Lesespaß sucht ist mit "Gruppen - Ex" gut bedient.

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