Immerhin bezieht er endlich klar Stellung

Stephen Collins bezieht Stellung zu Missbrauchvorwürfen

18.12.2014 > 00:00

© getty

"Ich habe vor 40 Jahren etwas Schreckliches getan, das ich sehr bereue ...", sieht Stephen Collins endlich ein. Gegenüber dem "People"-Magazine äußert er sich erstmals zu den Missbrauchsvorwürfen, die im Oktober gegen ihn erhoben wurden. Ihm wurde vor allem vorgeworfen, minderjährige Mädchen sexuell belästigt zu haben.

"Ich arbeite seit jeher daran, es wiedergutzumachen. Ich habe mich entschlossen, zu diesem Thema öffentlich Stellung zu beziehen, da mehrere Nachrichtenportale vor zwei Wochen eine Tonbandaufnahme veröffentlicht haben, die meine damalige Frau, Faye Grant, während einer vertraulichen Ehe-Therapiesitzung im Januar 2012 aufgenommen hat. Diese Sitzung wurde ohne das Wissen oder die Zustimmung von mir oder des Therapeuten aufgenommen", windet er sich. Doch die Tatsache, dass die Aufnahme nicht ganz rechtens war, ändert nichts an seinen Verfehlungen.

Er erklärt genauer, dass diese Fehltritte vor "20, 32 und 40 Jahren" stattgefunden hätten, wohl wissend, dass die Taten damit vor dem Recht verjährt sind.

Die Tonaufnahme wurde, so behauptet er gemacht aufgrund von "Annahmen und Andeutungen, die eigentlichen Geschehnisse weit übersteigen".

Bei einer der geschädigten Frauen habe er sich 15 Jahre später entschuldigt und um Verzeihung gebeten, wofür sie nach seiner Aussage sehr dankbar war. In seiner Therapie, so sagt er, habe er aber gelernt, dass solche Entschuldigungen es für die Opfer nur schlimmer machen könnten und alte Wunden aufreißen könnten.

Was die vielen minderjährigen Schauspieler angeht, mit denen er vor allem in "Eine himmlische Familie" zusammen gearbeitet hat, so besteht er darauf, dass in all den Jahren nie etwas mit denen vorgefallen sei.

Lieblinge der Redaktion