Noch sind die Umstände von Stephen Gatelys Tod ungeklärt...

Stephen Gately: Hat er sich zu Tode getrunken?

13.10.2009 > 00:00

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Zunächst deutete einiges darauf hin, als sei "Boyzone"-Sänger Stephen Gately nach einer wilden Partynacht an seinem Erbrochenen erstickt. Doch die Ergebnisse der Berichtsmedizin besagen etwas anderes!

Fans, Freunde und Familie stehen immer noch unter Schock: Am Samstag war "Boyzone"-Sänger Stephen Gately auf der Feierinsel Mallorca tot in einem Apartment bei Port d'Anratx aufgefunden worden, in dem er mit seinem Lebenspartner Andrew Cowles Urlaub machte. Die Umstände seines Todes? Noch ungeklärt. Laut "The Sun" gibt es jedoch Anzeichen dafür, dass sich der Musiker zu Tode getrunken haben könnte!

Wie Beobachter gegenüber der britischen Tageszeitung verrieten, habe Stephen in der Nacht vor seinem Tod wild gefeiert, zahllose Cocktails gekippt und Weißwein getrunken. Stundenlang! Dann seien er und Lover Andy mit einem jungen Bulgaren namens Georgi Dochev abgezogen um sich in den frühen Morgenstunden in ihrem Apartment weiter zu betrinken. Gegen halb sechs Uhr morgens ging Andy zu Bett. Stephen schlief auf dem Sofa. Wenige Stunden später war er tot. Möglicherweise erstickt an seinem eigenen Erbrochenen! Denn als Freund Andrew ihn am Mittag leblos im Wohnzimmer entdeckte, kniete der Musiker vor dem Sofa mit dem Gesicht nach unten in einem Couchkissen. Alle Wiederbelebungsversuche: zwecklos.

Update vom 13. Oktober 2009:Gegenüber der britischen Tageszeitung "The Sun" äußerte sich Georgi Dochev, der Mann der das Paar in ihre Bleibe begleitet hatte, nun erstmals zu der Tragödie. Demnach habe er Stephen Gately tot vor der Couch entdeckt, "der Körper blass und kalt". "Ich habe seinen Mann geweckt (...). Er war zu traurig, um den Krankenwagen zu rufen. Er hat Stephen im Arm gehalten. Also habe ich sie angerufen (...). Wir haben mit der Polizei gesprochen, aber ich kann nicht darüber reden."

Laut der spanischen Tageszeitung "Ultima Hora" sieht es so aus, als habe sich Georgi mit Stephens Lebenspartner Andrew ins Schlafzimmer verdrückt, während Stephen betrunken im Wohnzimmer blieb. "Samstagmorgen sind sie spät aufgestanden und haben gegen 13 Uhr das Schlafzimmer verlassen." Ob sie Stephens Tod hätten verhindern können, wenn sie ihn in seinem Zustand nicht alleine gelassen hätten? Eine Frage, die sich offenbar auch Andrew stellt. Laut "The Sun" soll er sich für den Tod des "Boyzone"-Sängers verantwortlich machen und gegenüber seinen Bandkollegen folgenden Satz fallengelassen habe: "Ich wünschte, ich hätte ihn retten können..."

Zweites Update vom 13. Oktober 2009:So, wie es jetzt aussieht, hätte Andrew aber nichts anrichten können. Laut ersten Autopsieergebnissen starb Stephen nämlich nicht an übermäßigem Alkoholkonsum, sondern eines natürlichen Todes - durch ein Lungenödem, also Wasser in der Lunge. Wie das entstanden war, konnte nicht abschließend geklärt werden.

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