Steven Spielberg wurde als Kind gemobbt

Steven Spielberg wurde als Kind gemobbt

23.10.2012 > 00:00

Der Regisseur Steven Spielberg wurde als Kind aufgrund seines jüdischen Glaubens gemobbt - das verriet der Regisseur nun. Der "Der Weiße Hai"-Filmemacher, der jüdischen Glaubens ist, lebte in seinen jungen Jahren in einer vorwiegend christlichen Gegend in Phoenix, Arizona. Da er als Kind häufig wegen seines Glaubens und Nachnamens aufgezogen wurde, fing er schließlich an, gegenüber seiner Klassenkameraden zu lügen, verrät er nun. Gleichzeitig hoffte der Regisseur jedoch, dass seine Großeltern, die während des Nazi-Terrors des Zweiten Weltkriegs lebten, verstehen würden, dass er dies nur tat, um sich zu schützen. In der U.S. Nachrichtensendung "60 Minutes" berichtet Spielberg: "Ich habe Menschen häufig erzählt, dass mein Nachname deutsch und nicht jüdisch sei. Ich bin sicher, meine Großeltern drehen sich im Grab um, wenn sie mich das sagen hören." Seine Mutter, die Konzertpianistin Leah, enthüllt indes während des Gesprächs, dass nach jahrelangen Beschimpfungen letztendlich die anderen das Nachsehen hatten: "Diese Leute haben gesungen 'Die Spielbergs sind dreckige Juden'. Eines Nachts kletterte Steve aus seinem Schlafzimmerfenster und schmierte ihre Fensterscheiben mit Erdnussbutter ein. Das war großartig!" Peinlich berührt von dem Geständnis seiner Mutter fügte der Filmemacher schließlich hinzu: "Ich denke, dass die Verjährungsfrist bereits abgelaufen ist, so dass ich nicht mehr für Vandalismus belangt werden kann," scherzt er. © WENN

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