André war die Zielscheibe von Dieter Bohlens Spott - ungerechtfertigt?

Supertalent 2013: So zerriss Dieter Bohlen Sänger Andre

26.10.2013 > 00:00

© RTL / Stefan Gregorowius

Dass Dieter Bohlen mit den Superalent-Kandidaten nicht zimperlich ist, ist nichts Neues. In dieser Woche hat aber sogar er etwas über die Stränge geschlagen.

André und seine Freundin Kimberly waren auf der Bühne und wollten etwas singen. André spielte dazu Gitarre. Das war nun nicht sein Talent.

"Meinst du das ernst?", unterbrach Dieter Bohlen André nach den ersten Takten. "Dazu kann doch kein Schwein singen!"

"Vielleicht solltest du dir das erstmal anhören!", gab Kimberly Kontra. Dieter Bohlen nahm sich tatsächlich zurück und gehorchte - vorerst.

Nachdem André auch noch begonnen hatte, zu singen, war es für Dieter Bohlen vorbei. "André, du bist schon mal raus. Das ist unter aller Sau!", unterbrach er den Sänger schon wieder. Dabei war der Gesang nicht mal schlecht, sondern besser als bei einigen anderen Kandidaten. Zumindest, wenn man die Klänge der gequälten Gitarre ignorierte.

André wollte das Urteil nicht auf sich sitzen lassen: "Dieter, sing' du mal was!", forderte er seinen Kritiker auf. Machte Dieter natürlich nicht: "Ich muss dir nichts beweisen", lautete der knappe Kommentar darauf.

Doch das schien André in Dieter Bohlens Gunst noch weiter nach unten katapultiert zu haben, denn die Rache folgte auf dem Fuße: Der nächste fiese Kommentar. "Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal jemanden gehört habe, der so schlecht Gitarre spielt. Vielleicht ist deine Freundin ganz gut, aber du zerstörst das. Sie sieht sweet aus, sie kann singen, aber du grunzt da nur so dazu."

Freundin Kimberly allerdings durfte noch mal ran und sang alleine. "Kannst du so 'n bisschen da?", fragte Dieter Bohlen und bugsierte André damit von der Bühne.

Kimberly kam natürlich weiter, aber die anderen Supertalent-Jurymitglieder hatten Mitleid mit André. Auch für ihren Geschmack war Dieter Bohlen da etwas übers Ziel hinaus geschossen, vor allem, weil André ein passabler Sänger war. "Was dir betrifft, komm' mal bitte her. Ich möchte dich in den Arm nehmen", sagte Bruce Darnell, nachdem er Kimberly gelobt hatte, zu André. Der kam und bekam eine Umarmung.

Auch Guido versuchte, ihn aufzumuntern: "Ich fand das sehr traurig für dich und ich hoffe, dass du nicht allzu traurig bist."

War André vielleicht schon, zeigte er aber nicht deutlich. Er war ein guter Verlierer und freute sich stattdessen für Freundin Kimberly.

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